Diakonie Mitteldeutschland

14.11.2005 | Straßensammlung für die Diakonie startet

(Dessau/ Eisenach/ Magdeburg) „Wenn Armut Mauer baut. Diakonie“ - ein Motiv der bundesweiten Jahreskampagne der Diakonie dient zugleich als Werbeträger und zentrale Botschaft der Straßensammlung für die Diakonie Mitteldeutschland. Etwa 10.000 Sammler werden in den nächsten Tagen in Sachsen-Anhalt, Thüringen und in den Teilen Brandenburgs und Sachsens, die zur Kirchenprovinz Sachsen gehören, vor allem für die Beratungsdienste in der Diakonie Mitteldeutschland auf die Straße gehen. Besonders die Schuldnerberatungen, die Arbeit der Ehe-, Erziehungs-, Lebens- und Familienberatung und die Hilfe für Menschen in seelischer Not und Krankheit (der „Hilfsring“ engagiert sich seit über 50 Jahren für diese Menschen) sollen mit den eingesammelten Spenden unterstützt werden. In einigen Bereichen wird damit auch der Einsatz von Ehrenamtlichen gefördert.

Die Zeiten für die Sammlungen sind in den Grenzen der Bundesländer festgelegt. In Sachsen-Anhalt und Sachsen wird vom 11. bis 20. November, in Thüringen vom 14. bis 24. November und in Brandenburg vom 26. November bis 6. Dezember gesammelt.

Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Chef der Diakonie Mitteldeutschland: „Wir müssen leider beobachten, dass sich der Staat zunehmend aus der Finanzierung dringend nötiger sozialer Hilfen zurückzieht. Einige Arbeitsfelder, darunter auch viele Beratungsdienste, sind ohne Spenden nicht mehr finanzierbar. Gerade in diesen Diensten für Hilfesuchende werden wir aber als die soziale Arbeit der evangelischen Kirche mit einem klaren christlichen Profil erkennbar. Jede Spende hilft, diese wichtigen Hilfsangebote zu erhalten.“

Die Sammlerinnen und Sammler sind mit nummerierten Sammelausweisen und versiegelten Spendenbüchsen ausgerüstet. Außerdem werden Flyer verteilt, die über die geplante Verwendung der Spenden informieren.

 
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