Diakonie Mitteldeutschland

03.05.2006 | Früherer Diakonie-Direktor erhält Goldenes Kronenkreuz

Etwas verspätet erhielt Prof. Dr. Reinhard Turre, der frühere Direktor im Diakonischen Werk der Kirchenprovinz Sachsen, am 2. Mai 2006 das Goldene Kronenkreuz für mehr als 25 Jahre ehrenvollen Dienst in der sozialen Arbeit der evangelischen Kirche. Die feierliche Übergabe erfolgte während der Mitgliederversammlung des Evangelischen Krankenhausverbandes Mitteldeutschland im Diakoniewerk in Halle.
Von 1991 bis 2004 war Turre Direktor des Diakonischen Werkes in Magdeburg und damit einer der wichtigsten und prägenden Soziallobbyisten in Sachsen-Anhalt, am 3. Dezember 2004 wurde er in Magdeburg feierlich aus seinem Amt in den aktiven Ruhestand verabschiedet. Bis Mai 2006 vertrat Turre nun noch ehrenamtlich die Diakonie Mitteldeutschland in der Landeskrankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, der er derzeit auch noch vorsitzt.
Sein erster Dienst in der Diakonie führte den Theologen 1975 nach Halle, wo er bis 1991 Rektor des Diakoniewerks war. Turre hat unter haubenbewährten Diakonissen gelernt, ein Krankenhaus mit zahlreichen sozialen Diensten und der „Besatzung“ durch ein russisches Militärhospital zu führen. „Ich war von meiner Ausbildung her eigentlich überhaupt nicht dafür qualifiziert“, gesteht der heute 64-jährige Theologe, „aber mein Bischof Johannes Jänicke hat damals unmissverständlich erklärt: „Ich frage Sie nicht, ich rufe Sie!“ Turre begreift seine Arbeit bis heute als eine Mitarbeit am Auftrag Jesu, dem Nächsten zu dienen.
Turre wurde am 26. Juli 1941 in einem Pfarrhaus in Mühlhausen in Thüringen geboren, wuchs in Großgottern im Eichsfeld auf und studierte von 1960 bis 1965 in Halle und Berlin Theologie. Danach war er vier Jahre Inspektor (Hausleiter) im Reformierten Konvikt in Halle, promovierte 1969 an der Martin-Luther-Universität. Er heiratete im selben Jahr und ging für sechs Jahre ins Pfarramt in Roitzsch bei Bitterfeld.
Der Vater von vier Kindern nahm dann mit seinem Rektorenamt im halleschen Diakoniewerk die wissenschaftliche Arbeit wieder auf, lehrte an der theologischen Fakultät und veröffentlichte 1989 seine Habilitationsschrift „Diakonik“, inzwischen ein Standardwerk zur Grundlage und Gestaltung der Diakonie. Jetzt hat sich der Ruheständler wieder der Wissenschaft verschrieben. An der Theologischen Fakultät in Leipzig gibt Reinhard Turre zurzeit ein Managementseminar: „Der Dienst der Leitung“.
Von 1991 bis 2004 war Turre Direktor des Diakonischen Werkes in Magdeburg und damit einer der wichtigsten und prägenden Soziallobbyisten in Sachsen-Anhalt, am 3. Dezember 2004 wurde er in Magdeburg feierlich aus seinem Amt in den aktiven Ruhestand verabschiedet. Bis Mai 2006 vertrat Turre nun noch ehrenamtlich die Diakonie Mitteldeutschland in der Landeskrankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, der er derzeit auch noch vorsitzt.
Sein erster Dienst in der Diakonie führte den Theologen 1975 nach Halle, wo er bis 1991 Rektor des Diakoniewerks war. Turre hat unter haubenbewährten Diakonissen gelernt, ein Krankenhaus mit zahlreichen sozialen Diensten und der „Besatzung“ durch ein russisches Militärhospital zu führen. „Ich war von meiner Ausbildung her eigentlich überhaupt nicht dafür qualifiziert“, gesteht der heute 64-jährige Theologe, „aber mein Bischof Johannes Jänicke hat damals unmissverständlich erklärt: „Ich frage Sie nicht, ich rufe Sie!“ Turre begreift seine Arbeit bis heute als eine Mitarbeit am Auftrag Jesu, dem Nächsten zu dienen.
Turre wurde am 26. Juli 1941 in einem Pfarrhaus in Mühlhausen in Thüringen geboren, wuchs in Großgottern im Eichsfeld auf und studierte von 1960 bis 1965 in Halle und Berlin Theologie. Danach war er vier Jahre Inspektor (Hausleiter) im Reformierten Konvikt in Halle, promovierte 1969 an der Martin-Luther-Universität. Er heiratete im selben Jahr und ging für sechs Jahre ins Pfarramt in Roitzsch bei Bitterfeld.
Der Vater von vier Kindern nahm dann mit seinem Rektorenamt im halleschen Diakoniewerk die wissenschaftliche Arbeit wieder auf, lehrte an der theologischen Fakultät und veröffentlichte 1989 seine Habilitationsschrift „Diakonik“, inzwischen ein Standardwerk zur Grundlage und Gestaltung der Diakonie. Jetzt hat sich der Ruheständler wieder der Wissenschaft verschrieben. An der Theologischen Fakultät in Leipzig gibt Reinhard Turre zurzeit ein Managementseminar: „Der Dienst der Leitung“.

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