Diakonie Mitteldeutschland

27.10.2006 | Mitgliederversammlung
Corporate Governance, Corporate Design, Corporate Image - auch im ältesten Wohlfahrtsverband Deutschlands spielen die Begriffe einer modernen Unternehmensführung inzwischen eine gewichtige Rolle. Auf der Mitgliederversammlung der Diakonie Mitteldeutschland wurden alle drei Themen intensiv besprochen, außerdem Berichte des Vorstandes und des Diakonischen Rates entgegen genommen und der Jahresabschluss für 2005 bestätigt. Die zur Versammlung in Halle an die etwa 120 Vertreter von Mitgliedseinrichtungen ausgegebenen Broschüren dokumentieren den im September gefassten Beschluss des Vorstandes, das neue Corporate Design des Diakonischen Werkes der EKD zu übernehmen - das bestehende Blau der Wort-Bild-Marke wird künftig durch eine vielfältige Einbindung in ein frisches Violett ergänzt. Die Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Mitteldeutschland sind nun aufgefordert, diese Gestaltung im Rahmen einer neuen Markenarchitektur zu übernehmen.
Es gab noch andere Themen der Mitgliederversammlung. Dazu eine gekürzte Meldung des epd:
„Die Diakonie Mitteldeutschland ist weiter auf der Suche nach einem Standort für ihre neue Zentrale. Die Mitgliederversammlung des evangelischen Wohlfahrtsverbandes mit 1.300 Einrichtungen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Nordsachsen und Südbrandenburg habe am 26. Oktober keine Entscheidung gefällt, sagte die Vorsitzende der Mitgliederversammlung, Ute Gabriel, nach der Sitzung. Die Diakonie Mitteldeutschland werde abwarten, wie die Synoden Thüringens und der Kirchenprovinz Sachsen für den Fall einer endgültigen Fusion beider Landeskirchen über den künftigen Bischofssitz und den Standort der Kirchenverwaltung entscheiden, sagte Vorstandschef Eberhard Grüneberg. Erst danach werde über den Ort der Diakoniezentrale abgestimmt.
Den Vorschlag einer etwaigen Nachnutzung des Magdeburger Kirchenamtes habe die Mitgliederversammlung zur Kenntnis genommen. Eine von der Diakonie in Auftrag gegebene Studie habe hierfür Erfurt als Standort favorisiert, berichtete Grüneberg weiter. Da jedoch hierbei nicht alle erforderlichen Komponenten geprüft worden seien, schaue sich die Diakonie auch in Halle weiter nach Immobilien um. Alle drei Standorte würden weiter eingehend geprüft, betonte der Vorstandschef. Die endgültige Entscheidung solle auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im März fallen.
Auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Halle wurde der Jahresabschluss 2005 mit einem Volumen von 32 Millionen Euro und einem Fehlbetrag von 285.000 Euro bestätigt. Der Wohlfahrtsverband müsse seine Strukturen straffen, um das Defizit nicht weiter auszuweiten, sagte Finanzvorstand Dörte Rasch.“
Es gab noch andere Themen der Mitgliederversammlung. Dazu eine gekürzte Meldung des epd:
„Die Diakonie Mitteldeutschland ist weiter auf der Suche nach einem Standort für ihre neue Zentrale. Die Mitgliederversammlung des evangelischen Wohlfahrtsverbandes mit 1.300 Einrichtungen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Nordsachsen und Südbrandenburg habe am 26. Oktober keine Entscheidung gefällt, sagte die Vorsitzende der Mitgliederversammlung, Ute Gabriel, nach der Sitzung. Die Diakonie Mitteldeutschland werde abwarten, wie die Synoden Thüringens und der Kirchenprovinz Sachsen für den Fall einer endgültigen Fusion beider Landeskirchen über den künftigen Bischofssitz und den Standort der Kirchenverwaltung entscheiden, sagte Vorstandschef Eberhard Grüneberg. Erst danach werde über den Ort der Diakoniezentrale abgestimmt.
Den Vorschlag einer etwaigen Nachnutzung des Magdeburger Kirchenamtes habe die Mitgliederversammlung zur Kenntnis genommen. Eine von der Diakonie in Auftrag gegebene Studie habe hierfür Erfurt als Standort favorisiert, berichtete Grüneberg weiter. Da jedoch hierbei nicht alle erforderlichen Komponenten geprüft worden seien, schaue sich die Diakonie auch in Halle weiter nach Immobilien um. Alle drei Standorte würden weiter eingehend geprüft, betonte der Vorstandschef. Die endgültige Entscheidung solle auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im März fallen.
Auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Halle wurde der Jahresabschluss 2005 mit einem Volumen von 32 Millionen Euro und einem Fehlbetrag von 285.000 Euro bestätigt. Der Wohlfahrtsverband müsse seine Strukturen straffen, um das Defizit nicht weiter auszuweiten, sagte Finanzvorstand Dörte Rasch.“

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