Diakonie Mitteldeutschland

15.09.2006 | Telefonseelsorge feiert
Die Telefonseelsorge in Deutschland, das ökumenische Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche, feiert an diesem Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung 1956 in Berlin steht die Telefonseelsorge Menschen in Krisensituationen mit Rat und Zuspruch zur Seite. Zurzeit gibt es 105 Telefonseelsorge-Stellen in Deutschland, die meisten davon in gemeinsamer Trägerschaft der katholischen und evangelischen Kirche. Jährlich gehen mehr als 2 Millionen Anrufe bei der Telefonseelsorge ein. In Sachsen-Anhalt und Thüringen existieren acht regionale Stellen. Die Anrufe unter den bundesweit einheitlichen Rufnummern 0800-111°0111 und 0800-111°0222 gehen jeweils bei der nächsten regionalen Telefonseelsorge ein.
"Aus Worten können Wege werden" - so lautet der Leitsatz der Telefonseelsorge. Dabei trägt der karitative Leitgedanke die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge. Ihr Gesprächsangebot richtet sich an Menschen in Leidens- und Krisensituationen sowie an alle, die Seelsorge und Beratung suchen.
Die Themen der zumeist anonymen Seelsorgegespräche beziehen sich vor allem auf Krankheit, Partnerschaft und Familie. Häufig geht es auch um Einsamkeit und Sinnorientierung. Suchtprobleme, Gewalterfahrungen oder gar Suizidgedanken sind eher seltene Anlässe für einen Anruf bei der Telefonseelsorge.
„Die Telefonseelsorge ist im Schutz von Anonymität und Verschwiegenheit häufig das erste Hilfeangebot.“, so Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. „Oft können die Seelsorgerinnen und Seelsorger auf Beratungsstellen und soziale Hilfsangebote verweisen und so eine weiterführende Unterstützung vermitteln. Das Jubiläum ist für mich Anlass, vor allem den vielen gut ausgebildeten Ehrenamtlichen zu danken. Erst durch ihren kontinuierlichen Einsatz ist es möglich, dass die Telefonseelsorge an vielen Orten und rund um die Uhr erreichbar ist.“
Neben dem Griff zum Telefonhörer steht den Ratsuchenden inzwischen auch das Internet zur Verfügung. Per Mail und Chat ist so auch Seelsorge am Computer möglich.
Träger und Geschäftsstellen der Telefonseelsorge in Sachsen-Anhalt und Thüringen:
Dessau (mit Außenstellen in Wernigerode und Wittenberg), 0340-2200315; Erfurt, 0361-5621620; Gera, 0365-26207; Jena, 03641-609962; Halle, 0345-2025970; Magdeburg, 0391-5334401;
Mehr Informationen: www.telefonseelsorge.de
Am 16. September 2006 ehrt die Telefonseelsorge mit einem Festgottesdienst im Berliner Dom und einem Festakt in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG die Arbeit ihrer vielen tausend haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bundespräsident Horst Köhler ist Schirmherr des Jubiläums und wird auf dem Festakt eine Ansprache halten. Zu dem ökumenischen Gottesdienst werden auch zahlreiche hochrangige Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet.
"Aus Worten können Wege werden" - so lautet der Leitsatz der Telefonseelsorge. Dabei trägt der karitative Leitgedanke die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge. Ihr Gesprächsangebot richtet sich an Menschen in Leidens- und Krisensituationen sowie an alle, die Seelsorge und Beratung suchen.
Die Themen der zumeist anonymen Seelsorgegespräche beziehen sich vor allem auf Krankheit, Partnerschaft und Familie. Häufig geht es auch um Einsamkeit und Sinnorientierung. Suchtprobleme, Gewalterfahrungen oder gar Suizidgedanken sind eher seltene Anlässe für einen Anruf bei der Telefonseelsorge.
„Die Telefonseelsorge ist im Schutz von Anonymität und Verschwiegenheit häufig das erste Hilfeangebot.“, so Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. „Oft können die Seelsorgerinnen und Seelsorger auf Beratungsstellen und soziale Hilfsangebote verweisen und so eine weiterführende Unterstützung vermitteln. Das Jubiläum ist für mich Anlass, vor allem den vielen gut ausgebildeten Ehrenamtlichen zu danken. Erst durch ihren kontinuierlichen Einsatz ist es möglich, dass die Telefonseelsorge an vielen Orten und rund um die Uhr erreichbar ist.“
Neben dem Griff zum Telefonhörer steht den Ratsuchenden inzwischen auch das Internet zur Verfügung. Per Mail und Chat ist so auch Seelsorge am Computer möglich.
Träger und Geschäftsstellen der Telefonseelsorge in Sachsen-Anhalt und Thüringen:
Dessau (mit Außenstellen in Wernigerode und Wittenberg), 0340-2200315; Erfurt, 0361-5621620; Gera, 0365-26207; Jena, 03641-609962; Halle, 0345-2025970; Magdeburg, 0391-5334401;
Mehr Informationen: www.telefonseelsorge.de
Am 16. September 2006 ehrt die Telefonseelsorge mit einem Festgottesdienst im Berliner Dom und einem Festakt in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG die Arbeit ihrer vielen tausend haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bundespräsident Horst Köhler ist Schirmherr des Jubiläums und wird auf dem Festakt eine Ansprache halten. Zu dem ökumenischen Gottesdienst werden auch zahlreiche hochrangige Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet.

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