Spendenaktion Brot für die Welt

 

Mit einem Gottesdienst in der Köthener Kirche St. Jakob haben wir am 29. November um 15 Uhr die 62. Spendenaktion von Brot für die Welt in Sachsen-Anhalt und Thüringen eröffnet. Unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“ sammelt die evangelische Hilfsorganisation in den kommenden Monaten wieder Spenden für weltweite Hilfsprojekte. Am Eröffnungsgottesdienst zum ersten Advent beteiligt sind Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche und Diakonie, die Predigt hält Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland. Die musikalische Ausgestaltung übernehmen Kirchenmusikdirektorin Martina Apitz an der Orgel sowie Mitglieder des Köthener Bachchores, des Kinderchores und des Kindergartenchores der Gemeinde sowie das Schloß Consortium Köthen unter Leitung von Manfred Apitz. Die zehnjährige Romy Korwitz aus dem Kinderchor wird die Adventskerze entzünden und auch die Kollekte für „Brot für die Welt“ abkündigen.

Die Zukunft der Kinder weltweit steht im Mittelpunkt der 62. Spendenaktion von Brot für die Welt. Kinder sind von der Pandemie besonders betroffen, gerade in den ärmeren Ländern. Ihre Perspektiven haben sich deutlich verschlechtert. Seit Ausbruch der Krise fehlt Millionen Kindern die Chance zum Lernen. Sie leiden am Eingesperrtsein, an häuslicher Gewalt, mangelnder Gesundheitsvorsorge, wirtschaftlicher Not und Hunger. Mit zahlreichen Projekten setzt sich Brot für die Welt gemeinsam mit internationalen Partnern dafür ein, dass die betroffenen Familien gestärkt werden, damit die Kinder regelmäßig in die Schule gehen können. Nur so erhalten sie eine nachhaltige Zukunftschance.

Christoph Stolte betont: „Gerade für Kinder hat sich auch bei uns das Leben während der Corona-Pandemie deutlich verändert. In den Ländern des Globalen Südens waren die Folgen der Pandemie für Kinder jedoch deutlich gravierender.“ Schon vor dem Ausbruch der Pandemie seien rund 150 Millionen Kinder weltweit von Kinderarbeit betroffen gewesen. 36 Millionen davon könnten gar nicht zur Schule gehen. „Das Einkommen der Familien ist so gering, dass auch schon die Kleinsten zum Lebensunterhalt beitragen müssen. Jetzt haben aufgrund der Pandemie viele Dienstleisterinnen und Tagelöhner ihre Arbeitsmöglichkeiten verloren. Vielen Kindern droht wirtschaftliche Not.“  

Stolte ruft dazu auf, die Hilfsaktion „Brot für die Welt“ zu unterstützen: „Gottes Gerechtigkeit gilt hier und überall auf der Welt. Helfen Sie uns, die Härten der Pandemie von Kindern im Süden abzuwenden, damit sie ihnen nicht die Chancen auf Zukunft nehmen. Für Ihre Unterstützung von Brot für die Welt und Ihr Vertrauen danken wir Ihnen und wünschen Ihnen den Segen des Advents!“

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