LIGA-Vorsitz in zwei Bundesländern

Mit Jahresbeginn hat die Diakonie Mitteldeutschland für zwei Jahre sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Thüringen den Vorsitz in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege. Die LIGA koordiniert die gemeinsame Interessenvertretung der gemeinnützigen Wohlfahrtsverbände in den Ländern. Der Vorsitz wird nach dem Rotationsprinzip wahrgenommen. Der Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland übernimmt damit zusätzliche Aufgaben in der Sozialpolitik. In Thüringen vertritt OKR Eberhard Grüneberg die LIGA nach außen, in Sachsen-Anhalt nimmt Kathrin Weiher nun diese Aufgabe wahr.

Jeder Mensch hat das Recht, so gefördert zu werden, dass er die vielfältigen Chancen, die das Leben bietet, wahrnehmen kann und zwar unabhängig davon, ob er arm oder reich, weiblich oder männlich, behindert oder nicht behindert, gesund oder krank, vom Land oder aus der Stadt ist. Das ist zum Nutzen der gesamten Gesellschaft!“ sagt Kathrin Weiher im Zusammenhang mit der Aufnahme des LIGA-Staffelstabes. Angesichts der Abwanderung junger Menschen aus Sachsen-Anhalt und der alarmierenden demographischen Entwicklung wird sich die LIGA verstärkt auch dafür einsetzen, dass die Berufsfelder im sozialen Bereich mehr gesellschaftliche Anerkennung erfahren, damit es auch morgen noch Menschen gibt, die sich professionell für andere Menschen einsetzen.

In Erfurt nahm OKR Eberhard Grüneberg schon am 6. Januar die erste LIGA-Amtshandlung wahr. In der Thüringer Staatskanzlei leitete er das LIGA-Gespräch mit Sozialministerin Christine Lieberknecht und Staatskanzleiminister Dr. Klaus Zeh.

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2009_liga-vorsitz_in_zwei_bundeslaendern_de.html