OKR Grüneberg im TV-Polit-Talk

Und abermals ging es um die Chancen für Kinder. Der MDR-Polit-Talk "Fakt ist" widmete sich gestern Abend dem Hartz-IV-Regelsatz und der aktuellen Debatte um das Sozialgeld. Schon vor der Einführung der Hartz-IV-Gesetzgebung im Jahr 2005 hat die Diakonie Mitteldeutschland immer wieder auf die offensichtlichen Konstruktionsfehler unter dem Slogan „Fordern und Fördern“ hingewiesen. Jüngst hat sich mit dem Urteil des Bundessozialgerichtes in Kassel erneut bestätigt, dass zu diesen Fehlern auch die Berechnung des Sozialgeldes für Kinder zählt.

Gestern Abend ging OKR Eberhard Grüneberg live im Funkhaus Erfurt auf die Probleme ein, die Familien mit Kindern im Hartz-IV-Alltag bewältigen müssen und dabei vor schier unlösbaren Aufgaben stehen. „Die im Konjunkturpaket angekündigte Erhöhung des Sozialgeldes für Kinder von derzeit 60 auf 70 Prozent bestätigt, dass es hier seit 2004 eine Politik der Willkür gibt. Die Berechnung der Regelsätze muss generell überprüft werden - und ich sage: sie müssen angehoben werden“, erklärte er in der Sendung, die ab 22.10 Uhr ausgestrahlt wurde.

Noch in der Sendung vereinbarte der Diakoniechef eine engere Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Deren Geschäftsführerin für den Bereich "Grundsicherung" Dr. Simone Simon stand neben Grüneberg am Talk-Tresen. Mehr Infos zu den Gesprächspartnern und deren Statements auf den aktuellen Seiten des MDR. Die Sendung ist auch in der Mediathek des MDR in voller Länge "nachzusehen".

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2009_okr_grueneberg_im_tv-polit-talk_de.html