Diakonie versorgt Flutopfer mit Trinkwasser

In Pakistan ist die bislang vom Umfang her größte Hilfsaktion der Diakonie Katastrophenhilfe angelaufen. Mehr als 14 Millionen Menschen wurden obdachlos. Brücken und Straßen sind zerstört. Die Ernte ist vernichtet. Als regionaler Landesverband bittet auch die Diakonie Mitteldeutschland um Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe.

In den mit am schwersten betroffenen Distrikten Nowshera, Charsadda und im Swat-Tal unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe rund 60.000 Flutopfer. "In den Notlagern versorgen wir zur Zeit Tausende Menschen täglich mit Trinkwasser", berichtet Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe, der sich gerade im Katastrophengebiet aufhält. 25 Groß-Wasser-Tanks sind bereits im Einsatz, 50 weitere sollen folgen. Außerdem werden Nahrungsmittel, Zelte, Plastikplanen und Hygienesets verteilt.

Seit dem Erdbeben im Jahr 2005 gehört Pakistan zu den Schwerpunktländern der Diakonie Katastrophenhilfe. Unsere Partner vor Ort sind daher sehr gut akzeptiert. Sie kennen die Bevölkerung und sie wissen, was wo tatsächlich gebraucht wird.

Leider hat Pakistan bei den Menschen in Mitteldeutschland keinen guten Ruf. Das erklärt die derzeitige Spenden-Zurückhaltung, die von allen deutschen Hilfsorganisationen beobachtet wird. Die Betroffenen aber können nichts für das Handeln ihrer Regierung oder einzelner islamistischer Gruppen. Die Hilfsmaßnahmen sind davon auch in keiner Weise berührt. Die Diakonie-Spendengelder kommen in jedem Fall auch da an, wo sie gebraucht werden.

Spenden werden erbeten auf das Spendenkonto der Diakonie Mitteldeutschland. Jetzt online spenden!

Konto 800 8000, BLZ 520 604 10 (Evangelische Kreditgenossenschaft),
Kontoinhaber Diakonie Mitteldeutschland, Kennwort: Pakistan

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2010_diakonie_versorgt_flutopfer_mit_trinkwasser_de.html