Die Preisträger mit den Gewinnerprojekten ...

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Der Wichernpreis 2011, Platz 1, dotiert mit 3.000 Euro

geht an den Ökumenischen Ambulanter Hospizdienst Nordsachsen (Region Delitzsch/ Eilenburg/ Schkeuditz).

Hospizdienste sind ohne Spenden und ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. In einer Gesellschaft, die durch Gesundheitsvorsorge und medizinischen Fortschritt den Menschen immer mehr Lebensqualität anbieten kann, treten Tod und Sterben in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr zurück. Unheilbar Kranke, Sterbende und ihre Angehörigen sind allzu oft allein gelassen, finden kaum Vorbilder dafür, wie sie mit einer unausweichlichen und schmerzvollen Lebenssituation umgehen sollen. Ambulante Hospizdienste schulen Ehrenamtliche für die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen. Zur Verschwiegenheit verpflichtet, leisten Hospizhelfer einen wertvollen Dienst im Verborgenen. Das Thema reflektiert in besonderer Weise unser Proprium als evangelischer Sozialverband. Beim Thema Hospiz ordnet sich die Fachlichkeit der Menschlichkeit fast automatisch unter ...

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Der Wichernpreis 2011, Platz 2, dotiert mit 2.000 Euro

geht an den Diakonieverein Burghof, Schönebeck für das „Soziale Netzwerk Calbe“.

Seit etwa vier Jahren diskutiert die Diakonie bundesweit das Thema „Gemeinwesenorientierung“. Traditionsreiche Einrichtungen der Diakonie sollen sich demnach öffnen und ihr Know-How und Potenzial in regionale Netzwerke einbringen. Gemeinsam mit staatlichen bzw. kommunalen Einrichtungen, anderen Vereinen und Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und bürgerschaftlichen Initiativen sollen öffentliche und soziale Aufgaben vor Ort koordiniert bzw. gemeinsam weiter entwickelt werden. Das Soziale Netzwerk Calbe ist ein konkretes und anschauliches Beispiel dafür ...

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Der Wichernpreis 2011, Platz 3, dotiert mit 1.000 Euro

geht an die Förderstiftung Michaelisschule Bad Lobenstein.

Seit einer Gesetzesnovelle im letzten Jahr sehen sich Förderschulen in Freier Trägerschaft in ihrer Existenz gefährdet. Die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein gehört zu den Trägern von Diakonie-Förderschulen. Gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland wurden politische Gespräche geführt, Symposien veranstaltet, Konzepte für den Fortbestand der Förderschulen entwickelt und auch politische und juristische Einsprüche organisiert. Die Förderstiftung in Bad Lobenstein wurde jüngst gegründet, um ehrenamtliche Unterstützung für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Michaelisschule zu gewinnen. Damit zeigen die Initiatoren eine Möglichkeit auf, der aktuellen politischen Entwicklung etwas entgegen zu setzen ...

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https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2011_die_preistraeger_mit_den_gewinnerprojekten_de.html