EU startet Jahr der Freiwilligentätigkeit

Am 8. Januar 2011 trafen sich in Budapest Vertreter von Wohlfahrtsverbänden und öffentlichen Institutionen aus allen EU-Staaten zur Auftaktveranstaltung des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit. Anwesend waren auch die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Viviane Reding, der Vizepräsident des EU-Parlamentes, Stavros Lambrinidis, sowie der Vorsitzende des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Staffan Nilson. Ferenc Makk vertrat die Diakonie Mitteldeutschland. Eröffnet wurde die Konferenz von Pál Schmitt, dem Präsidenten der Republik Ungarn, der im Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat.

Das ungarische Staatsoberhaupt unterstrich, dass Freiwilligenarbeit helfe, soziale Probleme zu lösen. Jede Gesellschaft könne auf vielfältige Art und Weise von ehrenamtlicher Arbeit profitieren. Oftmals vollziehen sich diese jedoch in aller Stille und werden kaum wahrgenommen. Ziel des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit sei es daher, die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit stärker in den Fokus zu rücken. In Arbeitsgruppen wurde intensiv unter anderem darüber diskutiert, wie man die Erfahrungen und Kompetenzen Ehrenamtlicher nutzbar machen und würdigen kann.

Wir beteiligen uns mit verschiedenen Aktivitäten an diesem Europäischen Jahr. Dazu wurde eine Projektgruppe gegründet, die die Maßnahmen aus den unterschiedlichen Fachbereichen plant und koordiniert. Im September soll ein Erfahrungs- und Informationsaustausch von Freiwilligen aus Einrichtungen der Diakonie Mitteldeutschland und anderen europäischen Ländern stattfinden. Dabei sollen die Teilnehmer die jeweiligen Rahmenbedingungen und Einsatzfelder für Ehrenamtliche näher kennen lernen und voneinander lernen.

Die Europäische Kommission hat eine eigene Website für das Europäischen Jahr für Freiwilligentätigkeit eingerichtet.

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2011_eu_startet_jahr_der_freiwilligentaetigkeit_de.html