Diakonie-Einrichtungen auch an den Feiertagen aktiv

Haben Sie gestern einen Apfelbaum gepflanzt? Tatsächlich wurden in der Geschäftsstelle der Diakonie Mitteldeutschland gestern Bäume und Hecken gepflanzt - auch wenn hier niemand an den Weltuntergang glaubte … Luther wird der Satz zugeschrieben: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Es geht um sichtbare Zeichen der Hoffnung und um ganz konkretes Handeln. So wie in den rund 1.700 Einrichtungen und Diensten der Diakonie Mitteldeutschland mit etwa 27.000 Mitarbeitenden zwischen Suhl und Salzwedel, zwischen Eisenach und Lauchhammer.  

Bahnhofsmissionen, Begegnungsstätten, Besuchsdienste in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen sind ohne ehrenamtlich Mitarbeitende nicht denkbar. Auch und besonders an den Feiertagen leisten hauptberuflich und freiwillig Engagierte besondere Dienste auf Bahnsteigen, in Wärmestuben, in Wohnheimen, an Krankenhausbetten und in den Kirchen und Sälen der Diakonie-Einrichtungen. Ohne praktische Nächstenliebe ginge vielleicht die Welt nicht unter, aber die Gesellschaft würde auseinanderbrechen.

Materielle Not, Sucht, Einsamkeit oder familiäre Probleme sind oft der Grund, dass offene kirchlich-soziale Einrichtungen zum Jahresende besonders viel zu tun haben. Neben den Bahnhofsmissionen in Halle und Magdeburg haben auch zahlreiche Begegnungsstätten, Wärmestuben und Suppenküchen der Diakonie an Heiligabend, an den Feiertagen und zwischen den Jahren geöffnet. Einige bieten ihren Gästen sogar ein spezielles Programm zur Weihnacht.  Eine (Auswahl-)Übersicht der entsprechenden Diakonie-Angebote und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen findet sich hier.

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2012_diakonie-einrichtungen_auch_an_den_feiertagen_aktiv_de.html