Impulstag in Zeitz

Es war der zehnte Impulstag und über 600 kamen. Zehn mit „Z“ wie Zeitz – die Stadt in der Mitte ist wie gemacht für dieses Jubiläum mit seinem ambivalenten Motto „zuweilen zartbitter“.

Carlos Martinez verzauberte im Schlosspark mit seiner Pantomime und Dr. Petra Bahr reflektierte einen Dienst der Barmherzigkeit, der sich immer mehr kritischen Fragen stellen muss. Dr. Ellen Ueberschär fragte in ihrer Predigt: „Wer kümmert sich um die Kümmerer? Die Pflege ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Markt zugerichtet worden, als könnte man die Pflege von Menschen meistbietend verkaufen!

Und die Spirale dreht sich weiter. Erst wird die Pflege zum Markt, dann wird denen, die sich auf dem Markt eingelassen haben, vorgeworfen, auf diesem Markt ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Die eigenen Interessen zu verfolgen, ist aber das Funktionsprinzip des Marktes.

Es ist bitter, denn Diakonie gründet nicht im Marktprinzip, sondern im Evangelium, gründet im Auftrag eines Gottes, der Licht und Heil, der Lebenskraft ist.“

Bitter war beim zehnten Impulstag nur das Wetter: der Abendmahlsgottesdienst am Nachmittag wurde durch heftigen Regen verkürzt.

Mehr als 150 Bilder des diesjährigen Impulstages stehen in der Picasa-Bildergalerie zur Verfügung.

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https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/archiv_2013_impulstag_in_zeitz_de.html