Statements der Unterstützer

Oberkirchenrat Christoph Stolte

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt!“, weil wir unsere demokratische Gesellschaft immer wieder neu aktiv erhalten und gestalten müssen. Dazu braucht es gebildete Menschen, die sensibel ein undemokratisches Miteinander wahrnehmen, dieses offen ansprechen und mutig umgestalten. Nur so können wir die Grundwerte von unantastbarer Würde aller Menschen in einer freien Gesellschaft leben.

Das Projekt „Demokratie gewinnt!“ ist gut, weil es Menschen befähigt als Demokratiestifterinnen und -stifter in ihrem Lebens- und Berufsalltag wirksam zu sein. Es fordert uns auf, selber an der Integration von Menschen anderer Kultur, Sprache und Religion unter uns mitzuwirken. Die Vielfalt der Lebensformen und die dafür nötige Toleranz lernen wir in einem demokratischen Miteinander, in dem Minderheiten gehört und den „Leisen“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Landesbischöfin Ilse Junkermann

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt“, weil die Demokratie in unserem Land Stärkung braucht. Es ist wichtig, fremdenfeindlichen, antisemitischen und demokratiefeindlichen Einstellungen, die quer durch unsere Gesellschaft und leider auch in Kirchengemeinden anzutreffen sind, aktiv und phantasievoll entgegenzutreten. Das Projekt „Demokratie gewinnt“ befähigt Menschen dazu.

Das Projekt „Demokratie gewinnt“ ist gut, weil es vom Zuschauen zum Handeln, von Passivität zu Aktivität und von Gleichgültigkeit zum Engagement für den Nächsten führt. Es macht Christen und Nichtchristen Mut, sich gemeinsam für Demokratie und Menschenwürde einzusetzen.

Oberkirchenrat Christhard Wagner

Landesbeauftragter der EKM, evangelisches Landesbüro Thüringen

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt“, weil Demokratie und damit wir alle verlieren, wenn wir nur am Rande stehen. Demokratie bleibt nur dann lebendig, wenn viele Menschen sie zu ihrer eigenen Sache machen, sich einmischen in die eigenen Angelegenheiten.20 Jahre nach der friedlichen Revolution ist der „demokratische Humus“ in unserem Land noch dünn.

Als Christen sind wir berufen, „der Stadt Bestes“ zu suchen – deshalb darf uns der Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus etwas wert sein.
Das Projekt „Demokratie gewinnt“ ist gut, weil es sich zum Ziel setzt, Menschen zu befähigen, durch ihr Handeln Verantwortung für demokratische Werte zu übernehmen und Courage gegen Rechtsextremismus zu zeigen. Oft genug bleibt es bei der Einschätzung: „man müsste etwas tun...“. Durch „Demokratie gewinnt“ kann es gelingen, aus dieser diffusen Einstellung klare Handlungsoptionen zu gewinnen, so wie es schon bei „Nächstenliebe verlangt Klarheit“, der Aktion der EKM, gelingt.

Oberkirchenrat Albrecht Steinhäuser

Landesbeauftragter der EKM , evangelisches Landesbüro Sachsen-Anhalt

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt“, weil ich der Überzeugung bin, dass Freiheit und die Möglichkeit zu verantwortlicher Teilhabe an der Gestaltung unseres Gemeinwesens immer wieder neu mit Leben gefüllt werden müssen. Demokratie ermöglicht Teilhabe. Demokratie verlangt Einsatz. Ohne diesen Einsatz würde das Fundament brüchig, auf dem das Haus unseres Gemeinwesens steht.

Das Projekt „Demokratie gewinnt“ ist gut, weil es wach bleiben lässt gegenüber den Gefährdungen von Extremismus und der Ausgrenzung derer, die auf Hilfe angewiesen sind. Es mobilisiert Menschen, sich für Fairness untereinander und die aktive Gestaltung von Vielfalt einzusetzen. Dabei geht es nicht nur um die Abwehr extremistischen Gedankengutes anderer, sondern immer auch um Toleranz und Beteiligungsgerechtigkeit im eigenen Denken und Handeln.

Oberkirchenrätin Martina Klein

Dezernentin für den Bereich Bildung in der EKM

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt“, weil Nächstenliebe innere Klarheit, klare Worte und deutliches Handeln braucht.

Das Projekt „Demokratie gewinnt“ halte ich für gut, weil es zuerst in unseren eigenen Reihen und grundlegend bei Demokratie ansetzt. Ich finde es wichtig, dass Menschen für den Umgang mit rechtsextremem Denken und Handeln in Methoden ausgebildet und bestärkt werden, die einer demokratischen Gesellschaft angemessen sind.

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