Statements der Unterstützer

Anne-Juliane Pogander

Geschäftsführerin Diakoniewerk Gotha gGmbH und
Teilnehmerin im Projekt „Demokratie gewinnt! In Sachsen-Anhalt und Thüringen!“

Gerade in Zeiten voller Fake News, Kriegspropaganda und einer wachsenden Bedrohung von Rechts hilft mir die Qualifizierung zur Beraterin für demokratische Prozesse sprachfähig zu sein. Die Teilnehmenden fühlen sich sicherer und entwickeln gemeinsam im Bündnis Strategien, das gesellschaftliche Leben mitzugestalten, bedrohliche Lebensumstände aufzuzeigen und Einfluss auf Entwicklungen zu nehmen.



Oberkirchenrat Dr. André Demut

Beauftragter der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung im Freistaat Thüringen

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt!“, weil unser Gemeinwesen von Menschen lebt, die für demokratische Grundwerte in ihrem Alltag einstehen. Die Demokratie wird gegen autokratische Gesellschaftskonzepte gewinnen, weil nur in einer Demokratie alle Menschen frei und gleichberechtigt über die besten Lösungen streiten und entscheiden können.

Das Projekt „Demokratie gewinnt!“ ist gut, weil dabei Menschen ausgebildet und bestärkt werden, als Multiplikatoren und Beraterinnen demokratische Teilhabeprozesse mitzugestalten. Meinungsfreiheit, Toleranz, Konfliktfähigkeit und Verhandlungskompetenz sind keine Selbstläufer. Sie müssen beständig als Grundhaltungen unseres Gemeinwesens eingeübt und befördert werden.

Henning Flad

Projektleiter der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt!“, weil es wichtig ist, dass sich gerade Kirche und Diakonie für die Demokratie und eine offene Gesellschaft engagieren. Die christliche Botschaft steht in einem grundsätzlichen Widerspruch zu allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ – das Gebot der Nächstenliebe ist eindeutig, es enthält keinen Spielraum für die Diskriminierung und Verfolgung von Menschen.

Das Projekt „Demokratie gewinnt!“ ist gut, weil gezielt Mitarbeitende und Ehrenamtliche aus Diakonie und Kirche darin gestärkt werden, sich für die Demokratie einzusetzen. Demokratie muss jeden Tag aufs Neue gefördert werden, und dies muss in den Einrichtungen auch im Arbeitsalltag deutlich werden. Dafür stehen die Fortbildungen des Projektes.

Oberkirchenrat Christoph Stolte

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt!“, weil wir unsere demokratische Gesellschaft immer wieder neu aktiv erhalten und gestalten müssen. Dazu braucht es gut ausgebildete Menschen, die sensibel ein undemokratisches Miteinander wahrnehmen, dieses offen ansprechen und mutig umgestalten. Nur so können wir die Grundwerte von unantastbarer Würde aller Menschen in einer freien Gesellschaft leben.

Das Projekt „Demokratie gewinnt!“ ist gut, weil es Menschen befähigt als Demokratiestifterinnen und -stifter in ihrem Lebens- und Berufsalltag wirksam zu sein. Es fordert uns auf, selber an der Integration von Menschen anderer Kultur, Sprache und Religion unter uns mitzuwirken. Die Vielfalt der Lebensformen und die dafür nötige Toleranz lernen wir in einem demokratischen Miteinander, in dem Minderheiten gehört und den „Leisen“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Oberkirchenrat Albrecht Steinhäuser

Landesbeauftragter der EKM , evangelisches Landesbüro Sachsen-Anhalt

Ich unterstütze das Projekt „Demokratie gewinnt“, weil ich der Überzeugung bin, dass Freiheit und die Möglichkeit zu verantwortlicher Teilhabe an der Gestaltung unseres Gemeinwesens immer wieder neu mit Leben gefüllt werden müssen. Demokratie ermöglicht Teilhabe. Demokratie verlangt Einsatz. Ohne diesen Einsatz würde das Fundament brüchig, auf dem das Haus unseres Gemeinwesens steht.

Das Projekt „Demokratie gewinnt“ ist gut, weil es wach bleiben lässt gegenüber den Gefährdungen von Extremismus und der Ausgrenzung derer, die auf Hilfe angewiesen sind. Es mobilisiert Menschen, sich für Fairness untereinander und die aktive Gestaltung von Vielfalt einzusetzen. Dabei geht es nicht nur um die Abwehr extremistischen Gedankengutes anderer, sondern immer auch um Toleranz und Beteiligungsgerechtigkeit im eigenen Denken und Handeln.