Der Wichernpreis 2011, Platz 2, dotiert mit 2.000 Euro

geht an den Diakonieverein Burghof, Schönebeck für das „Soziale Netzwerk Calbe“.

Seit etwa vier Jahren diskutiert die Diakonie bundesweit das Thema „Gemeinwesenorientierung“. Traditionsreiche Einrichtungen der Diakonie sollen sich demnach öffnen und ihr Know-How und Potenzial in regionale Netzwerke einbringen. Gemeinsam mit staatlichen bzw. kommunalen Einrichtungen, anderen Vereinen und Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und bürgerschaftlichen Initiativen sollen öffentliche und soziale Aufgaben vor Ort koordiniert bzw. gemeinsam weiter entwickelt werden. Das Soziale Netzwerk Calbe ist ein konkretes und anschauliches Beispiel dafür. Seit August 2009 gibt es den Zusammenschluss von 23 ehrenamtlichen/ freiwilligen Akteuren, von denen einige bei unterschiedlichsten Trägern, Institutionen, in der Verwaltung oder in der freien Wirtschaft angestellt sind.

Eine hauptamtliche Koordinatorin, angestellt beim Diakonieverein Burghof, vernetzt verschiedene öffentliche und soziale Institutionen und Angebote und bindet ehrenamtliches Engagement ein. Gemeinsam werden Initiativen zur Jugendförderung und Jugendbildung, zur Strukturentwicklung in Calbe und Umgebung und auch fröhliche Begegnungen organisiert. Das Soziale Netzwerk Calbe greift ein Diakonie-Modell auf und füllt es mit Leben.

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