
Siehste! – IMPULSTAG 2026

Impulstag für Diakonie und Gemeinde
FACHVORTRAG BEGEGNUNGEN KUNST WERKSTATT SEGEN GOTTESDIENST
10. September 2026 . 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
veranstaltungsort
Kontakt
Programm
| 10.00 Uhr | MORGENimpuls Laura Krannich, Simon Becker, Natalie Gaitzsch und andere |
| 10.30 Uhr | IMPULSreferat „Siehste!“ Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD |
| 11.45 Uhr | Zeit für ESSEN – GESPRÄCHE – BEGEGNUNG |
| 12.45 Uhr | IMPULSwerkstatt |
| 14.15 Uhr | KAFFEE – GESPRÄCHE – BEGEGNUNG |
| 15.00 Uhr | SegnungsGOTTESDIENST Justus Geilhufe | Juliane Baumann |
| 16.00 Uhr | ReiseSEGEN OKR Christoph Stolte |
Mit dabei:
Anregung Jenny und Mirko Bartsch (Halle) Juliane Baumann (Erfurt) Simon Becker (Magdeburg) Begegnung Konstanze Bode (Halberstadt) Kirsten Fehrs (Hamburg) Tristan Fürstenau (Halle) Natalie Gaitzsch (Neinstedt) Justus Geilhufe (Großschirma) Konstantin Gerber (Wittenberg) Thomas Gurski (Mechterstädt) Jana Ihlenfeldt (Halle) Impulse Laura Krannich (Eisleben) Christine Melzer (Halle) Annett Merten (Wittenberg) Katharina Neumeister (Neinstedt) Simon Rumlich (Wittenberg) Mitch Schlüter (Berlin) Ivonne Stam (Magdeburg) Christoph Stolte (Halle) Maria Strauch (Halle) Segen René Thumser (Neudietendorf) René Wagner (Halberstadt) Frieder Weigmann (Halle) und viele mehr
Impulswerkstätten
1. Sichtbar machen – Kreativ gestalten mit Canva
Tristan Fürstenau und Christine Melzer
Sie wollen ansprechende Grafiken und Layouts erstellen ohne teure Programme und Ausbildungskurse? Das Programm Canva macht es möglich und bietet auch Einsteigerinnen und Einsteigern umfangreiche Möglichkeiten für gute Gestaltungen. In diesem Workshop wird gezeigt, wie Präsentationen, Flyer und Social-Media-Beiträge optisch aufgewertet werden können – mit den wichtigsten Funktionen von Canva und praktischen Tipps für den Einstieg. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier genügt!
2. Ich sehe was, was du nicht siehst – Perspektiven auf Blindheit und Sehbehinderung
Konstanze Bode, René Wagner, Cecilienstift Halberstadt
In dieser Werkstatt geht es um die Sensibilisierung für Blindheit und Sehbeeinträchtigung sowie Einblicke in Wahrnehmung, Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Damit kann Empathie und ein Perspektivwechsel gefördert werden. Mitarbeitende und Interessierte aus Bereichen mit Menschen mit Sehbehinderung erhalten einen Einstieg, wie das Sehen eigentlich funktioniert und welche Bedeutung es hat, welche Formen der Sehbehinderung und Krankheitsbilder existieren. In einem praktischen Teil gibt Selbsterfahrungsangebote mit Simulationsbrillen und kleine Übungen zur Orientierung.
3. Grenzen achten im Schutzraum Kirche – Einsicht und Verantwortung im Miteinander
Ivonne Stam (Diakonin, EKM Fachstelle Prävention sexualisierter Gewalt)
Wie schaffen wir eine Kirche, in der Menschen sich sicher, respektiert und geschützt fühlen?
Diese Werkstatt sensibilisiert für Grenzachtung, Prävention und einen verantwortungsvollen Umgang miteinander im kirchlichen Alltag. Gemeinsam schauen wir auf Nähe und Distanz, Machtverhältnisse, achtsame Kommunikation und konkrete Handlungsmöglichkeiten zum Schutz vor Grenzverletzungen.
4. Flipcharts wirkungsvoll gestalten – Marker, Formen, Farben
Maria Strauch – Medizin- und Gesundheitspädagogin (M.A.)
Ein starkes Flipchart bringt Botschaften auf den Punkt und bleibt im Gedächtnis. In diesem kompakten Workshop zeigen wir, wie Inhalte ohne großen Aufwand professionell visualisiert werden können. Es gibt einen fundierten Einblick in die Materialkunde und es wird gezeigt, wie Marker, Farben und Formen gezielt eingesetzt werden. In der Werkstatt wird vermittelt, wie Flipcharts strategisch in Meetings oder Präsentationen nutzbar sind, um Struktur und Klarheit zu schaffen. Das geht ohne zeichnerische Vorkenntnisse. Alle Materialien werden gestellt.
5. Texas und zurück – Das Mitsingkonzert
Simon Becker – Liedermacher | Mitch Schlüter – Kirchenlieder
Ob solistisch unterwegs oder zusammen auf der Bühne – bei Simon Becker und Mitch Schlüter geht es tiefgründig, lebensnah und auch mal andächtig zu. Lieder zum Zuhören, aber auch zum Mitsingen.
6. Nachhaltigkeit im digitalen Alltag – die Welt hinter dem Bildschirm
Konstantin Gerber – Eine-Welt-Promotor/ Jana Ihlenfeldt – Bildungskoordinatorin
Smartphones, soziale Medien oder KI begleiten unseren Alltag – doch was steckt eigentlich hinter unserer digitalen Welt? In diesem interaktiven Workshop werfen wir einen Blick auf globale Zusammenhänge von Digitalisierung, Ressourcenverbrauch und Gerechtigkeit. Gemeinsam entdecken wir Perspektiven, die im digitalen Alltag oft unsichtbar bleiben, und kommen über Herausforderungen ebenso wie über nachhaltigere Alternativen ins Gespräch. Ein Workshop für alle, die neugierig sind und genauer hinzusehen möchten.
7. Die Sau an der Kirche – die Wittenberger Schmähplastik und christliche Judenfeindschaft
Simon Rumlich (ConAct)
Was hat es mit der sogenannten „Judensau“ auf sich, die prominent an der „Mutterkirche der Reformation“ hängt? Und warum schreibt Luther positiv über dieses grässliche Bild? – Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen. Wir setzen uns dabei kritisch mit früheren antijüdischen Überzeugungen vieler Christen auseinander, deren Folgen auch heute noch spürbar sind. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, gute Ideen zu finden, wie wir mit diesem Erbe umgehen wollen. Denn wir sind uns sicher einig: Wir wollen eine Kirche mitgestalten, die Antisemitismus etwas entgegensetzt!
8. Mittelalter visuell – Geschichte in der Klosterkirche
Stadtmuseum Wittenberg
Die Geschichte der Askanier hautnah erleben – das ist der zentrale Punkt der Ausstellung. Mit eindrucksvollen Lichtinstallationen, Überblendtechnik und Projektionen wird den Besuchern das Gefühl gegeben, sich in der ursprünglichen Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert zu befinden. Die Führung durch die Ausstellung ist eine Zeitreise – die Visualisierungen machen sichtbar, wie es sich im 13. Jahrhundert angefühlt haben muss, in dieser riesigen Kathedrale zu stehen.
9. Gut (zu) sehen – Augen-Gesund-Training
Hendrik Lange (BKK Firmentraining, Halle)
Im Zuge der Digitalisierung und der damit verbundenen erhöhten Bildschirmzeit werden unsere Augen sehr stark belastet. Es kommt zu Problemen wie Altersweitsicht, Nachtblindheit, Netzhauterkrankungen sowie Migräne, Schlafstörungen und Rückenschmerzen, um nur einige zu nennen.
Unsere Augen brauchen dringend eine Pause! Diese Werkstatt gibt einen Einblick in die Funktionsweise der Augen und des Sehens. Zudem gibt es umfangreiche, effektive Übungsprogramme, Lösungen bei Fehlverhalten und nachhaltige Alltags-Büro-Tipps.
10. Diakonie ist Nächstenliebe – Ansprüche und Wirklichkeiten
Katharina Neumeister, Neinstedt
Nächstenliebe ist eine zentrale Vorstellung des christlichen Glaubens und Handelns. Sie prägt unsere Vorstellungen davon, was Diakonie ist und leisten soll. Sie findet sich in den Leitbildern diakonischer Einrichtungen und bestimmt das Selbstverständnis der Diakonie wie kaum ein anderer Begriff. Doch wie die Herausforderung stemmen, angesichts von Personalmangel, Finanzeinsparungen, eigenen Einstellungen? Wie den Begriff der Nächstenliebe in den diakonischen Arbeitsalltag übersetzen und sichtbar machen?
Spannend ist der Blick auf die religiösen Wurzeln der Nächstenliebe wie auch ein gemeinsamer Austausch über die Ansprüche und Grenzen diakonischer Arbeit.
11. Demenzparcour – Simulation zur eigenen Erfahrung
Bettina Piotraschke – Johannesstift Diakonie, Wittenberg
Wie fühlt es sich an, wenn gewohnte Handgriffe plötzlich zur unlösbaren Aufgabe werden?
In dieser interaktiven Werkstatt wechseln Sie die Perspektive: Anhand eines speziellen Demenzparcours erleben Sie am eigenen Körper, wie Orientierungslosigkeit und motorische Einschränkungen den Alltag von Menschen mit Demenz prägen und Gefühle wie Verwirrung, Hilflosigkeit und Frustration auslösen können.
Diese Erfahrung kann dabei unterstützen, die eigene Empathie und Geduld zu fördern, die Krankheit besser zu verstehen und damit den Umgang mit Betroffenen sensibler zu gestalten.
12. Tauche ein und probiere dich aus: Salsa Suelta – Lateinamerikanisches Feuer
Jenny und Mirko Bartsch
Der Tanzstil Salsa Sueltaist perfekt für alle, die Spaß am Tanz haben, ihre Kreativität ausleben, Salsaschritte zu üben und sich ohne Partner in die Musik stürzen wollen. Salsa Suelta erlaubt es Tänzerinnen und Tänzer, mit der Musik zu experimentieren und Bewegungen zu improvisieren.
13. Ist das ansteckend? – Christ, Pfarrer, Influencer
Justus Geilhufe (Pfarrer, Großschirma)
Was passiert, wenn der Instagram-Post des Pfarrers mehr Menschen erreicht als seine Predigt am Sonntag? Was, wenn der christliche Polit-Influencer sich deutlich gegen autoritäre Phantasien und das Klagen und Trotzen der Ostdeutschen stellt. In dieser Werkstatt betrachten wir entgegen aller vermeintlichen Unzufriedenheit Ideen von Gemeinschaft und Kirche und dem „ostdolce vita“.
Anmeldung
Die Teilnahmekosten für diesen Tag betragen pro Person 39,00 EUR inklusive Imbiss.
Melden Sie sich bis spätestens 30. August an.
Anfahrt
Mit der Bahn
Nach Ankunft am Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg knapp zwei Kilometer Fußweg über die Lutherstraße und an der Parkanlage Schwanenteich vorbei in Richtung Innenstadt bis zum Stadthaus.
Mit PKW und Fernbus
Aus Richtung Süden (Halle/ Leipzig): Nutzen Sie die A 9 bis zur Abfahrt Coswig (8) und folgen Sie der B187 direkt nach Wittenberg. Alternativ führt die B 2 aus Leipzig direkt in die Stadt. Aus Richtung Norden (Berlin): Fahren Sie über die A 9 bis zur Abfahrt Coswig (8) und weiter auf der B 187. Aus Richtung Osten/ Westen: Nutzen Sie die Bundesstraßen B 2 (Potsdam/ Jessen), B 107 oder B 187.
Parken: Wallstraße (kostenlos, 15 Minuten Fußweg), Parkplatz Altstadt Süd, Wallstraße 7 (kostenlos, 7 Minuten Fußweg), Polizeiturnhalle (zum Teil kostenpflichtig, nah), Parkplatz am Rathaus (kostenfrei, viel belegt, nah), Parkhaus Arsenal (kostenpflichtig, sehr nah), Pfaffengasse (kostenpflichtig, 3 Minuten Fußweg).
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