Workshop-Auswahl

 

Fachverbandsversammlung

des Fachverbandes für Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und Sozialpsychiatrie


1. Durchgang - Beginn 13.00 Uhr

Nach der Kaffeepause erfolgt ein Wechsel, sodass jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, an zwei Workshops teilzunehmen.
2. Durchgang - Beginn 15.00 Uhr

A)

Wohnen wie ich möchte! Ambulanter Dienst „Neues Wohnen“
N.N., Mobiler Behindertendienst Leipzig e. V.
Der ambulante Dienst „Neues Wohnen“ ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, die ihre Wohnsituation ändern möchten. Der Dienst berät zu allen Fragen rund um das Thema Wohnen. Er begleitet den Weg in neue Wohnformen und vermittelt Kontakt zu Wohnmöglichkeiten sowie zu weiteren Wohninteressenten.

B)

Wohngruppen ‚Böschenhof‘ für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung
Iris Wilkens, Rotenburger Werke der Inneren Mission
Der Böschenhof ist ein Wohnangebot für Menschen, die zusätzlich zu einer geistigen Behinderung eine weitere psychiatrische Diagnose und somit einen besonderen Betreuungsbedarf haben. Sowohl der Wohnalltag als auch die Förderung werden gemeinsam gestaltet. Die Rotenburger Werke der Inneren Mission haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Gestaltung der Zukunft dieser Menschen erfolgreich zu unterstützen.

C)

Wohn – und Therapiezentrum an der Lukas-Cranach-Straße
Andrea Wehling und Silke Kösling, Stiftung Finneck
Das neue Wohn – und Therapiezentrum (WTZ) der Stiftung Finneck bietet eine ambulant unterstütze Wohnangebote in Apartments, einen auf Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung spezialisierten Förderbereich, sowie eine interdisziplinäre Therapiepraxis an. Das Konzept des Hauses geht auf die neuen Gegebenheiten des Bundesteilhabegesetzes ein, welches die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen weiterentwickeln will. Mit der Verknüpfung verschiedener ambulanter Dienstleistungen können die Bewohner und Bewohnerinnen in größtmöglicher Selbständigkeit leben.

D)

Umgestaltung der Arbeitswelt durch flexiblere Arbeitsgestaltung
N.N.
Die Anforderungen an die Mitarbeitenden werden mit einer stärkeren Ausrichtung auf personenzentrierte Hilfen steigen. So sollen die Leistungen nach Zeit und Ort flexibler erbracht werden. Kann die Arbeit so gestaltet werden, dass sie diese Anforderungen erfüllt und trotzdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für jeden Mitarbeitenden gewährleistet werden kann? Wie gestaltet man Arbeitsplätze so, dass eine hohe Leistungsmotivation der Mitarbeitenden und eine hohe Qualität für die leistungsberechtigten Personen daraus resultiert? Derzeit entstehen erste innovative Arbeitsmodelle.

E)

Wie messe ich die Wirksamkeit meiner Leistung für Menschen mit Behinderungen? – Zur Wirksamkeit und Qualitätsstandards
Prof. Dr. Daniel Oberholzer
Die Frage, wie die Wirkung einer sozialen Dienstleistung identifizierbar wird, ist Gegenstand von Diskursen innerhalb der Sozialen Arbeit und der Teilhabeforschung. Die Begriffe Wirkung und Wirksamkeit der Leistungen divergieren in ihrer Bedeutung. Der Workshop befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung und möglichen Umsetzungen dieser Begriffe.

F)

Inklusionsunternehmen als Beitrag zur vollen gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben
Jasmin Karp, Gemeinschaftswäscherei Himmelsthür gGmbH
Die Gemeinschaftswäscherei Himmelsthür gGmbH (gwh) wurde 1977 gegründet. Gesellschafter sind die Diakonischen Werke Himmelsthür e.V. Die gwh bietet textile Dienstleistungen im Segment der Gesundheitswäsche an. Die gwh ist als anerkanntes Integrationsunternehmen gemeinnützig. Neben den Kunden stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt des Handelns, da Aufgabe und Ziel der Gesellschaft die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben ist. In Erfüllung ihrer Ziele beschäftigt die gwh ca. 130 Mitarbeitende mit Behinderungen im ersten, allgemeinen Arbeitsmarkt.

https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/fachverbandsversammlung_21_januar_2020_workshops_de.html