Presse 2020

Rekordspenden im Corona-Jahr 2020

Für die Diakonie Mitteldeutschland zeichnet sich für 2020 ein Rekordspenden-Ergebnis ab. Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass bis Ende des Jahres mehr 1,7 Millionen Euro eingegangen sein werden. Das wären die höchsten Einnahmen seit dem Hochwasser-Jahr 2013.

Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland: „Diese Spendenbereitschaft ist nicht ungewöhnlich. Große Krisen lösen oft beides aus: Egoismus und Selbstbezogenheit einerseits, überwältigende Hilfsbereitschaft und Solidarität auf der anderen Seite. In der Corona-Pandemie erleben wir genau dieses Muster.“

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Kümmern statt Klatschen

Diakonie und EKM starten Unterstützungs-Aufruf für diakonische Einrichtungen

Die Diakonie Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) starten angesichts dramatischer Situationen in Pflege- und Wohnheimen der Diakonie den Aufruf „Kümmern statt Klatschen“. Damit sollen Menschen gewonnen werden, die dort helfen, wo Unterstützung dringend gebraucht wird. OKR Christoph Stolte „Wir wissen von einzelnen Einrichtungen, in denen mehr als zwei Drittel der Mitarbeitenden krankgemeldet sind..."

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Kirche und Diakonie sammeln für Menschen in Not

Gemeinsame Pressemitteilung Diakonie Mitteldeutschland,
Evangelische Landeskirche Anhalts und Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die Evangelische Landeskirche Anhalts und die Diakonie Mitteldeutschland als deren gemeinsamer Wohlfahrtsverband starten am 13. November ihre traditionelle Straßensammlung. Auch im Corona-Jahr 2020 werden in den rund 3.500 Kirchgemeinden ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler unterwegs sein – mit Abstand und unter Wahrung der Hygiene-Regeln. Bis zum 25. November erbitten sie Spenden für Menschen in Not.

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Kürzungen für Freie Schulen: "Jetzt drohen Erfrierungen!"

Die Vorlage aus dem Finanzministerium für den Haushaltsentwurf 2020/21 der Thüringer Landesregierung sieht Kürzungen bei Schulen in Freier Trägerschaft vor. Die dort geplanten Mittel stehen aber der Planung des Bildungsministeriums entgegen. Nach jahrelangem Streit um die Grundlagen der Kostenermittlung für Freien Schulen hatten die Förderschulen der Diakonie für ein paar Tage Grund aufzuatmen. Die Signale aus dem Bildungsministerium waren positiv, die Einigung bei der Kostenberechnung ein guter Kompromiss.

Die Finanzierung der Förderschulen liegt seit Jahren am untersten Limit. Jetzt führt der Rotstift im Finanzministerium zu einer existenziellen Bedrohung. „Die Decke ist schon lange zu kurz. Wenn jetzt noch mehr abgeschnitten wird, gibt’s nicht nur kalte Füße – es drohen Erfrierungen!“, sagt Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. „Steht die Landesregierung noch zu ihrem Bekenntnis für eine vielfältige Schullandschaft, in der die Interessen von Eltern und Kindern gewürdigt werden?“

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Großes Vertrauen in Brot für die Welt

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 1,73 Millionen Euro Spenden aus Mitteldeutschland

Das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 1,73 Millionen Euro Spenden aus dem Wirkungsgebiet der Diakonie Mitteldeutschland erhalten. Das regionale Spendenergebnis ist somit leicht um 1,9% gesunken. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten.

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Neubesetzung im Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland

Dr. Martina von Witten wird zum 1. Februar 2021 Kaufmännische Vorständin der Diakonie Mitteldeutschland. Die Personalentscheidung hat der Diakonische Rat, das Aufsichtsgremium des evangelischen Wohlfahrtsverbandes, im Juni getroffen. Die Neubesetzung der Position wurde notwendig, weil Dr. Wolfgang Teske, seit 2011 Kaufmännischer Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland, mit Erreichen des Rentenalters im Januar 2021 in den Ruhestand verabschiedet wird. Als Kaufmännische Vorständin ist Dr. Martina von Witten im Zweier-Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland für den Haushalt des Verbandes, für juristische Angelegenheiten und die Organisation der Geschäftsstelle verantwortlich.

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Kirche öffnet Räume für Kinder

Unter den Kontaktbeschränkungen der Corona-Krise leiden Kinder aus einkommensschwachen Familien besonders. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) will deshalb in ihren Räumen Freizeit- und Bildungsaktionen für junge Menschen anbieten. Unter dem Motto „Räume geben“ werden gemeinsam mit der Diakonie-Spendenaktion „Kindern Urlaub schenken“ dafür insgesamt 45.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Unter Wahrung der Hygiene-Regeln sollen damit Tages- und Nachmittags-Aktionen für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden. Kirche verfügt über Räume, Säle und Gärten. Diese sollen in diesem Sommer verstärkt auch für Ferienspiele genutzt werden.

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Kinderbetreuung für Pflegekräfte muss erhalten bleiben

Diakonie fordert sofortige Veränderungen für systemrelevante Berufe

Die Diakonie Mitteldeutschland fordert das Land Thüringen auf, die Regelungen für die Wiedereröffnung der Kinderbetreuung sofort zu ändern. „Der Weg zur vollständigen Wiedereröffnung der Kindertageseinrichtungen hat einen großen Fehler“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. „Wir fordern Bildungsminister Helmut Holter auf, die Bedingungen der Kinderbetreuung für Beschäftigte im Gesundheitswesen, der Pflege, der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe wiederherzustellen“.

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Zum Tag der Pflege: „Ist Pflege systemrelevant? Nur, wenn sie gut aufgestellt ist!“

Pflege ist systemrelevant. Dieser Satz ist in diesen Wochen immer wieder zu hören. Vor elf Jahren waren es große Banken. Geld und imposante Bankenhochhäuser waren schon immer sichtbarer als die Pflege. Jetzt setzt die Corona-Krise die Pflege in einen neuen Fokus. Obendrein wurde für alle Pflegeheime und Krankenhäuser ein Besuchsverbot ausgesprochen. Ein am Anfang der Pandemie richtiger Schritt, um alte Menschen und Menschen mit schweren Erkrankungen vor einer Ansteckung zu schützen, der nun im Mai nach und nach gelockert wird. Es waren plötzlich allein die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung, die die alten Menschen mit allem Notwendigen versorgen. Sie sind es, die Gespräche und Gemeinschaft, Ermutigung und soziales Miteinander ermöglichen. Der 12. Mai ist der „Tag der Pflege“, der die Anerkennung für diesen besonderen Dienst am Menschen fördern soll.

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Corona-Nothilfe für Menschen in Armut

Die Evangelischen Kirchen und die Diakonie in Mitteldeutschland bitten um Spenden für Menschen in Armut. „Einkommensschwache Familien, Alleinerziehende und Wohnungslose trifft die Krise am härtesten“, begründet Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland den Aufruf. Gemeinsam mit dem Bischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, und dem Kirchenpräsidenten der Landeskirche Anhalts, Joachim Liebig, bittet er um Spenden.

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Wohlfahrtsverbände in Thüringen fordern schnellstens handlungsfähige Landesregierung

Es geht um die Menschen in Thüringen, weder um einzelne Politiker, noch um politische Parteien. „Das Parlament muss jetzt handeln und einen Weg eröffnen, um mit einer stabilen Landesregierung gemeinsam das Land Thüringen voranzubringen.“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen.

Die gemeinnützigen Sozialverbände haben Aufgaben und Fragen, die jenseits von Parteipräferenzen in Gesprächen und Verhandlungen mit der Thüringer Landesregierung immer wieder auf der Tagesordnung stehen.

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