Presse 2009

23.01.2009

Mindestlohn darf nicht in Finanzierungslücke führen

Die gestern vom Bundestag beschlossene Einführung eines Mindestlohnes in zusätzlich sechs Branchen wird von der Diakonie Mitteldeutschland begrüßt. „Armutslöhne und Aufstockung durch Hartz IV sind für uns nicht hinnehmbar.

Wir fordern seit langem, dass die Menschen vom Lohn ihrer Arbeit auch auskömmlich leben können müssen.“, erklärt Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. ...

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21.04.2009

Umfassende Handreichung Kita erstmals für zwei Bundesländer

Der Fachbereich Kindertagesstätten der Diakonie Mitteldeutschland hat erstmals eine 300 Seiten starke Handreichung aufgelegt, die in deutschlandweit einmaliger Weise die Bildungspläne für frühkindliche Erziehung in zwei Bundesländern in einem Kompendium zusammen und vergleichend betrachtet ...

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06.08.2009

Schiedsspruch: Diakonie-Vergütung muss durch Pflegekassen anerkannt werden

Für die Forderung nach einer leistungsgerechten finanziellen Anerkennung von Arbeit in der Pflege sieht die Diakonie Mitteldeutschland aktuell erste positive Signale. Nachdem das Bundessozialgericht bereits im Januar entschieden hat, dass die aus Tarifbindungen folgenden Personalkosten als wirtschaftlich angemessen bewertet werden müssen. ...

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01.09.2009

Gesucht: 15.000 Fachkräfte bundesweit– der Pflege droht ein Personalmangel

Diakonie macht sich stark für die ideelle und finanzielle Anerkennung der Pflege
Heute veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Einmal mehr wird dann deutlich: Deutschland droht ein dramatischer Personalmangel im Pflegebereich. Seit Jahren wächst die Zahl der offenen Stellen. Allein in der Altenpflege waren es im Juli 14.791 Arbeitsplätze, fast 50 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Experten schätzen, dass bis 2020 ein zusätzlicher Personalbedarf von mehr als 50.000 Pflegekräften im stationären und 27.000 im ambulanten Bereich gedeckt werden muss.

O-Töne aus Sachsen-Anhalt ...

O-Töne aus Thüringen ...

12.11.2009

Diakonie fordert: Jugendsozialarbeit stärken

Seit der Einführung von Hartz IV werden Angebote der Jugendsozialarbeit fast ausschließlich zur Verwertung auf den Arbeitsmarkt hin orientiert. Ungeklärte Zuständigkeiten zwischen Land und Kommunen führen dazu, dass die gesetzlichen Möglichkeiten zur Förderung benachteiligter junger Menschen häufig nicht ausreichend ausgeschöpft werden können.

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13.12.2009

Streit um Rechtsform der ARGEn muss beendet werden

Mit 16 Ländervertretern trifft sich morgen die neue Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen. Bei dieser Konferenz der Arbeits- und Sozialminister geht es um ein politisches Schwergewicht - der Fortbestand der ARGEn nach 2010 soll beraten werden. Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die getrennte Aufgabenwahrnehmung vorgesehen; ein Modell, welches die Bundesländer mehrheitlich ablehnen.

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https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/pressemitteilungen_presse_2009_de.html