Feierliche Amtseinführung

„Es ist eine Frage des Blickwinkels und des Standpunktes. Manches sehe ich gut, manches verschwindet im Hintergrund und anderes wird durch unsere Filter im Kopf ausgeblendet.“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte vor mehr als 200 Gottesdienstbesuchern in der Marktkirche Halle. „Perspektive gewinnen“ war der Generalton des Festgottesdienstes zur Einführung von Oberkirchenrat Christoph Stolte in sein Amt als Leiter der Diakonie Mitteldeutschland.

In seiner Predigt zum Gleichnis von der Heilung des blinden Bartimäus ging Stolte auf zentrale und aktuelle Fragen der Sozialpolitik und des täglichen Engagements in der Diakonie ein. „Wir brauchen eine grundlegende Verständigung über die gesellschaftlichen Veränderungen, wenn wir Selbstbestimmung und Teilhabe ernsthaft wollen.“

Landesbischöfin Ilse Junkermann nahm das Motto auf und sprach von dem Perspektivwechsel, der in der Botschaft Jesu enthalten ist. „Die letzten werden die ersten sein. – Vermeintlich Unveränderliches in der sozialen Rangordnung wird sich umkehren.“

An der Einführung wirkten auch Kirchenpräsident Joachim Liebig mit, Diakon Lars Eisert-Bagemihl und der Dresdner Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt.

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne ermutigte Christoph Stolte: „Mischen Sie sich ein, seien Sie auch unbequem. Ich mag das!“

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