Pressemitteilungen

16.06.2022

Mitarbeitende in der Diakonie Mitteldeutschland erhalten künftig mehr Geld

Die knapp 33.000 Mitarbeitenden in den sozialen Einrichtungen und Diensten unter dem Dach der Diakonie Mitteldeutschland erhalten in den nächsten zwei Jahren bis zu 15,8 Prozent mehr. Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Mitteldeutschland (ARK) hat gestern eine deutliche Erhöhung der Entgelte und strukturelle Änderungen der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR-DW.EKM) beschlossen.

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24.05.2022

Diakonie-Spendenaktion „Kindern Urlaub schenken“ fördert Ferienaktionen in Mitteldeutschland

In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gibt es die ersten warmen Ferientage. Die letzte Schulpause vor den Sommerferien bildet auch in diesem Jahr den Auftakt der Diakonie-Spendenaktion „Kindern Urlaub schenken“. Diakonie-Vorstand Christoph Stolte: „Die Corona-Pandemie und die steigenden Energiepreise haben die Armut in vielen Familien verschärft. Der Urlaub oder die Ferienfahrt gehören zu den ersten Dingen, die aus Kostengründen gestrichen werden. Dabei brauchen gerade junge Menschen aus finanziell belasteten Familien ihre Ferien, um neue Kraft zu tanken und um ausgeruht in die nächste Schulphase zu starten.“

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17.05.2022

Tafel-Arbeit unter Druck

Steigende Kosten und eine steigende Zahl an Bedürftigen – aber immer weniger zum Verteilen. Das Hilfe-Modell der Tafeln steht derzeit in gewaltigem Stress. 14 Tafeln mit 24 Ausgabestellen gibt es unter dem Dach der Diakonie Mitteldeutschland in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vor der Corona-Pandemie waren es pro Ausgabeort durchschnittlich 400 Menschen, die als Tafelpassinhaber regelmäßig Lebensmittel stark verbilligt erwerben konnten.
Im April hat die Diakonie Mitteldeutschland ihre Mitgliedseinrichtungen befragt, wie sich die Situation in den Tafeln angesichts steigender Betriebskosten und Anmeldezahlen aktuell beschreiben lässt. Die Rückmeldungen ergeben ein nahezu einheitliches Bild vom Thüringer Wald bis in die Altmark.

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09.03.2022

Diakonie hilft Ukraine-Flüchtlingen in Nachbarstaaten

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft weiterhin dringend zu Spenden für die vom Ukraine-Krieg betroffenen Menschen auf und wird ihre Hilfe ausbauen. Dazu sollen jetzt in einem nächsten Schritt fünf Millionen Euro bereitgestellt werden. Bislang sind etwa 1,5 Millionen Menschen vor dem Krieg in Nachbarländer geflohen. Im Moment geht es für uns um schnelle Nothilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die ankommenden Menschen mit allem, was sie zum Überleben brauchen. Gleichzeitig werden weitere große Hilfsprogramme vorbereitet – etwa in Polen, Tschechien, der Slowakei und Moldau. Auch in der Ukraine selbst hilft die Diakonie Katastrophenhilfe den Menschen, die vor den Kämpfen fliehen.

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25.02.2022

Hilfe für Kriegsopfer in der Ukraine

In der Ukraine ist Krieg. Alle diplomatischen Bemühungen konnten nicht verhindern, dass der militärische Konflikt eskaliert. Die Menschen in Deutschland sind jetzt aufgerufen, humanitäre Hilfe zu leisten. Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland, bittet die Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Bemühungen der Diakonie Katastrophenhilfe mit Spenden zu unterstützen. Die evangelische Hilfsorganisation stellte gestern 500.000 Euro für die von den Kampfhandlungen betroffenen Menschen bereit. „Wir sehen schlimme Bilder von zivilen Opfern, zerstörten Häusern und Menschen auf der Flucht.“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte. „Die Diakonie Katastrophenhilfe wird den Menschen in den betroffenen Regionen mit lokalen Partnerorganisationen schnell und mit aller Kraft beistehen. Wir rufen zu Spenden für diese Hilfe auf.“

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24.01.2022

Umfrage belegt Befürchtungen aus einrichtungsbezogener Impfpflicht

In Einrichtungen der Diakonie in Thüringen und Sachsen-Anhalt droht ab dem 16. März ein Versorgungsproblem, sollten die Gesundheitsämter für Beschäftigte ein Betretungsverbot des Arbeitsplatzes aussprechen. In einer verbandsinternen Erhebung konnte festgestellt werden, dass in Diakonie-Einrichtungen zwar zwischen 82 und 95 Prozent der Mitarbeitenden geimpft sind. „Das ist deutlich mehr, als im Bevölkerungsschnitt in Thüringen und Sachsen-Anhalt.“, sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. „Aber es reicht nicht aus. Jetzt besteht die Gefahr, dass Menschen, die Pflege, Betreuung und Unterstützung benötigen, allein gelassen werden.“ Die Rückmeldungen aus evangelischen Sozialeinrichtungen zwischen Sonneberg und Salzwedel und zwischen Gotha und Wittenberg zeigen ganz praktische Probleme mit den neuen Bestimmungen im Infektionsschutzgesetz. Dienstpläne können nicht geschrieben werden, neue Verträge für die Aufnahme in eine stationäre Pflegeeinrichtung können nicht geschlossen werden, selbst Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen und die Essensversorgung in Sozialeinrichtungen stehen zur Disposition.

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