Unser Blog

 

Der Blog der Diakonie Mitteldeutschland stellt verschiedene Themen, Projekte und Informationen zu unserer Arbeit dar. Gern laden wir Sie zum Lesen, Kommentieren und Teilen unserer Blogbeiträge ein. Bei Fragen zum Blog können Sie sich an die entsprechenden Autoren der Blogbeiträge oder an fuerstenau(at)diakonie-ekm.de wenden. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unserem Blog.

 

Deutschland hat mir das Leben gerettet. Deswegen möchte ich helfen.

familie_warda_804.jpg(03. Dezember 2018) Mayar Warda möchte unbedingt Polizist werden, hier in Deutschland. Der 15-jährige Syrer kennt die Polizei auch aus seiner Heimatstadt in der Nähe von Damaskus. Doch dort haben Gesetzlose ihre eigenen Regeln durchgesetzt und seine Familie bedroht. Ein Grund, warum sein Vater Amar Syrien 2014 verlassen hat. Auf einer lebensgefährlichen Reise ist er bis nach Deutschland geflohen. Die Aktion „Familien gehören zusammen“ hat Amar, Mayar und den Rest der Familie Warda in Erfurt wieder vereint.

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Digitalisierung betrifft auch den Dienst der praktischen Nächstenliebe

foto_2_blogbeitrag_digitalisierung_340.jpg(27. November 2018) Apps, Clouds, Big-Data, Algorithmen und Robotik– das sind doch keine diakonischen Themen sollte man meinen. Doch auch innerhalb der Diakonie, die den Dienst am Menschen in das Zentrum ihrer Arbeit stellt, gibt es viele Möglichkeiten, Prozesse und Arbeitsabläufe digitaler und fortschrittlicher zu gestalten. Wie wird die Arbeitswelt der Zukunft aussehen? Wie wird sich unser Alltag verändern? Den digitalen Wandel, bei dem Deutschland bereits in vielen Studien als ein Verlierer im weltweiten Vergleich beschrieben wird, werden wir alle in den nächsten Jahren in verschiedensten Bereichen noch stärker erleben. Wir werden lernen müssen, anders zu arbeiten, anders Personal zu gewinnen, anders zu kommunizieren, anders Dienstleistungen anzubieten, überhaupt erst einmal Dienstleistungen anders zu denken. Kundenzentrierung spielt hier eine wesentliche Rolle. Die digitale Transformation wird das Nutzerverhalten und die Erwartungen verändern – wie stellen wir uns darauf ein?

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Diakonie ist Teil der Kirche

okr_stolte_bericht1_web_414.jpg(22. November 2018) Die Diakonie Mitteldeutschland ist ein Werk der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und der Evangelischen Landeskirche Anhalts, kirchengesetzlich geregelt also ein struktureller Teil dieser beiden Landeskirchen. Gleichzeitig sind wir ein Verein von Mitgliedern, die alle als juristisch selbstständige Gesellschaften, Vereine oder Stiftungen in der Sozialen Arbeit aktiv sind. Die meisten dieser Organisationen wurden vor Jahrzehnten und zum Teil schon Mitte des 19. Jahrhunderts als örtliche evangelische Hilfseinrichtungen gegründet.
Oberkirchenrat Christoph Stolte sprach am 21. November 2018 vor der Landessynode der EKM (Kirchenparlament) über das Verhältnis dieser Einrichtungen zu den Kirchengemeinden und der Landeskirche.

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Der Hotspot wird zur Falle

boot_558.jpg(19. Oktober 2018) ”Der Winter kommt!”, diesen Satz hören wir heute dreimal. Der Winter kommt! Das Mantra aus der TV Serie Game of Thrones verfolgt einen bis hierher, auf die Insel Chios in Griechenland. Und genau wie in der Serie gibt es auch hier eine Wand, unsichtbar, aber trotzdem überall. Sie verläuft irgendwo zwischen den östlichen ägäischen Inseln und dem türkischen Festland. Griechenland hat zusammen mit der Türkei die Aufgabe, Europa zu schützen. So jedenfalls sieht es der EU-Türkei-Deal vor. Doch schützen wovor eigentlich?


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"Armut ist peinlich!"

foto_1_834.jpg(17. Oktober 2018) Heiko Wünsch kennt die Situation von Menschen in Armut. Er ist Leiter der Sozialberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission Halle. „Armut ist peinlich!“, sagt Wünsch. Er meint damit Schamgefühle, die diese Menschen jeden Tag erleben. „Peinlich“ zielt aber auch auf die andere Seite, die der Reichen, der Beobachter, kurz unserer Gesellschaft. Seit Jahren nimmt der Wohlstand in diesem Land zu - umso „peinlicher“ ist es, dass wir es nicht schaffen, von Armut betroffene Menschen zu unterstützen und teilhaben zu lassen. In Halle hat das Wort „peinlich“ eine zusätzliche Bedeutung. Es ist auch Ausdruck für Entrüstung, ja Empörung.


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Was Mitarbeiter schon immer mal fragen wollten...

basisbibel2_701.jpg(18. September 2018) Wie wird „Diakonie“ im Arbeitsalltag gelebt? Wie kann man Mitarbeitenden diakonische Werte vermitteln und was ist eigentlich diakonisch? Welche Rolle spielt der Glaube? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die Bildungsinitiative der Diakonie Mitteldeutschland.
Werkstattgespräche, Praktikertreffen und Weiterbildungen im Rahmen der Bildungsinitiative haben gezeigt, dass die Frage „Was ist diakonisch?“ komplexere Antworten erfordert, als nur die Entwicklung eines Leitbildes und die Klärung des Selbstverständnisses zum Glauben.


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Referentenentwurf zum KiFöG Sachsen-Anhalt - Es bewegt sich etwas. Aber in welche Richtung?

kita_drau_en2_524.jpg(13. Juli 2018, Update vom 12.09.2018) Nachdem im Mai 2018 ein Eckpunktepapier der Landesregierung zur KiFöG Novellierung veröffentlicht wurden, liegt nun auch seit 11. Juni 2018 der Referentenentwurf KiFöG vor. Seit dem 9. August liegt nun ebenfalls der Gesetzesentwurf einer Novelle als Kabinettsbeschluss vor.
An einigen Stellen lässt der Entwurf geplante Verbesserungen erahnen, aber mit einer deutlichen Entlastung der pädagogischen Fachkräfte ist nicht zu rechnen.
Dies ist unter anderem an folgenden Stellen der Fall:


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Herausforderung Pflege - Ist die Reform gelungen?

img_3633_325.jpg(03. Juli 2018) Pflege ist ein Dauerthema in politischen Diskussionen. Mit der Pflegereform und drei Pflegestärkungsgesetzen ist die Bundesregierung in den letzten Jahren sehr konkrete Schritte gegangen. Zeit für ein Zwischenfazit: Ist die Reform gelungen? Haben wir eine Antwort auf die Frage, wie die Pflege zukunftsfest gestaltet werden kann?

Auch der Koalitionsvertrag 2018 zwischen CDU, CSU und SPD zeigt das Thema Pflege als zentralen Schwerpunkt. Wir geben hier einen kurzen Überblick zu Problemfeldern, Erwartungen und Lösungen in der aktuellen pflegepolitischen Diskussion.


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Verbesserungen für die Kinderförderung in Sachsen-Anhalt?

kita_tuch_848.jpg(16. Mai 2018) Ein Blick auf die Details einer geplanten Gesetzesänderung: Der Koalitionsausschuss Sachsen-Anhalt hat am 8. Mai ein Eckpunktepapier zu Änderungen am Kinderfördergesetz veröffentlicht. Darin sind die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen zum Beispiel für die Finanzierung von Kindertageseinrichtungen (Kita) geregelt.

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Demokratie gewinnt - so wird man Demokratieberater

demkr_blog_2mann_403.jpg(02. Mai 2018) „Als der Umgang mit Geflüchteten in unserer Kirche mit der Gemeinde besprochen wurde, gab es dort wortwörtlich eine Spaltung. Die Befürworter des Kirchenasyls saßen auf der einen Seite der Kirche, die Gegner auf der anderen Seite. Die Frage nach dem Umgang mit Geflüchteten hat die Gemeinde tief gespalten.“, so erinnert sich Christian Heyder an eine von vielen Beobachtungen und Erfahrungen, die ihn dazu gebracht haben sich zum Demokratieberater ausbilden zu lassen.

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Die Lösung liegt im System

fachtag_lift_2018_1_341.png(24. April 2018) Wie kann man diakonische Einrichtungen zukunftsgerecht entwickeln? Das Weiterbildungsangebot LIFT hoch zwei beschäftigt sich mit Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung und gibt Führungskräften neue Impulse. Eine Teilnehmerin berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Kurs.

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Rückblick auf Jordanien: Ein Abschluss- und Dankeswort

bild1_holger_holtz_bearbeitet_381.jpg(29. März 2018) Eine eindrucksvolle, intensive Woche in Jordanien liegt hinter uns, als wir gut und sicher in Berlin-Tegel landen. Es ist still geworden in Zug, Bus und Auto. Wir denken zurück an unsere Erlebnisse, können die sublimen Erfahrungen noch kaum in Worte fassen, so bedeutsam waren diese für unsere Arbeit, für uns persönlich.

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Jordanien Tag 6: Begegnungen zwischen Hoffnung und Verzweiflung

bild1_holger_holtz_bearbeitet_624.jpg(24. März 2018) Gertrud Khouri ist die Leiterin eines sozialen Projektes einer kleinen Baptistengemeinde, das seit zweieinhalb Jahren ein selbstverwaltetes Frauenzentrum betreibt. Anfänglich als informeller Begegnungsort für geflüchtete Frauen gedacht, entwickelte es sich stetig weiter. Heute gehören ein kleiner Kindergarten und eine Arztpraxis sowie mehrere Zentrumsräume für Gruppenangebote und Beratungsmöglichkeiten dazu. Alle Angebote werden von Jordanierinnen, Syrerinnen und Palästinenserinnen sowohl organisiert als auch besucht.

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Jordanien Tag 5: Hoffnungsträger für die Menschen

bild1_conrad_springer_745.jpg(23. März 2018) Pfarrer Khaled Freij beschreibt die Schule als “Home for the homeless children” (Heimat für heimatlose Kinder). Ein Bild, welches wir später ohne weiteres teilen werden. Die Theodor-Schneller-Schule beherbergt an Unterrichtstagen 206 Kinder (davon sind 20% Mädchen) und 26 Lehrende. Hinzu kommen Pädagogen und Assistenten, welche die Betreuung in den einzelnen Häusern außerhalb der Schulzeiten gewährleisten.

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Jordanien Tag 4: Von neuer Zukunft - Organisation der Geflüchtetenhilfe

bild1_holger_holtz_bearbeitet_567.jpg(22. März 2018) An der Pinnwand von Amira Hamadeh ist zu lesen: „God’s love for others does not stop at the border; neither should ours.” (Gottes Liebe für andere endet nicht an der Grenze, unsere sollte es auch nicht.) Amira ist Ärztin, die uns mit Schwester Eva Otela voller Stolz durch das Health Assessment Center von IOM in Amman führt. Das Assessment Center ist ein ambulantes Zentrum zur Untersuchung und Vorbereitung der Ausreisen von Geflüchteten im Rahmen von Resettlement Programmen.

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Jordanien Tag 3: Das Beispiel Petra - Lernen aus der Geschichte

bild3_conrad_springer_223.jpg(21. März 2018) Der fruchtbare Halbmond - so wurde einst das Gebiet des heutigen Syrien, Israel, Palästina, Jordanien genannt, weil es eine Gegend ist, die reich an Ressourcen war. Das weckte Begehrlichkeiten in den Großreichen Ägyptens, Mesopotamiens, Assyriens, der Griechen, Römer und anderer durch alle Zeiten.

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Jordanien Tag 2: Informativ, motivierend und erschütternd

bild1_holger_holtz_991.jpg(20. März 2018) Nur 20% der Geflüchteten in Jordanien leben in Flüchtlingslagern. Nach Angaben des Flüchtlingswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) sind 658.000 Flüchtlinge registriert. Schätzungsweise befinden sich insgesamt 1.2 Millionen im Land. Das UNHCR ist für die Registrierung und weitere Begleitung zuständig.

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Jordanien Tag 1: Jeder Dritte im Land ein Geflüchteter

bild5_846.jpg(19. März 2018) Bis zum 24. März reisen 19 Mitarbeitende aus Diakonie und Evangelischer Kirche in Mitteldeutschland nach Jordanien, um dort neue Aspekte der Arbeit mit Geflüchteten kennen zu lernen. Jeder dritte Mensch in Jordanien ist geflüchtet. Wie bewältigt ein Land diese Aufgabe? Folgen Sie den Erfahrungen hier in diesem Blog.

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Familien gehören zusammen

startseite_375.jpg(01. März 2018) Familie ist ein Menschenrecht. Kinder haben das Recht, bei ihren Eltern zu sein. Ehemänner und Ehefrauen müssen die Möglichkeit haben, miteinander zu leben. Sie wissentlich gegen ihren Willen zu trennen oder getrennt zu halten, kommt einer erzwungenen Scheidung gleich. Eine solche Vorgehensweise ist unmenschlich und unbarmherzig. Sie ist mit einer christlichen Grundüberzeugung nicht vereinbar.

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Bundesteilhabegesetz (BTHG) 2018: Was ändert sich für Menschen mit Behinderungen?

teaser_835.jpg(31. Januar 2018) Das von der Bundesregierung beschlossene Bundesteilhabegesetz führt zu Veränderungen im Leben von Menschen mit Behinderungen. Die 2. Reformstufe (SGB IX Teil 1 „Verfahrensrecht“ und Teil 3 „Schwerbehindertenrecht“) trat zum 01.01.2018 in Kraft. Was genau ändert sich jetzt? Das haben wir kurz und kompakt zusammengefasst.

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Ökumenischer Friedensdienst - diakonisches Engagement in der Einen Welt

blog_bild_309.jpg(14. Dezember 2017) „Was erwartet mich wohl? Wie viele Stunden bin ich im Projekt tätig? Lebe ich in einer WG? Habe ich im Friedensdienst eigentlich Urlaub?“ Gemeinsam mit 14 anderen Jugendliche hat die 17-Jährige Undine ein spannendes Wochenende in Allmenhausen verbracht, einem Haus des CVJM. Die Jugendlichen haben sich dort in einem Informations- und Auswahlseminar über den Ökumenischen Friedensdienst bei der Diakonie Mitteldeutschland informiert. Die wichtigste Frage: Was genau ist der Ökumenische Friedensdienst eigentlich?

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Hoffnung gespeichert

stolte_sw_as_316.jpg(10. Dezember 2017) Schreiben Sie noch Weihnachtspost, mit Stift oder Füller auf Papier? Oder senden Sie lieber eine schnelle Mail, eine Kurznachricht über das Smartphone? Vielleicht doch lieber mal anrufen? Der technische Fortschritt macht vor der Advents- und Weihnachtszeit nicht halt. Die Geschenke online bestellen und gleich verpackt an den Adressaten liefern lassen – das spart Zeit, Mühe und auch noch das Porto. Digitale Weihnachtsgrüße gibt es als Vorlage im Internet – per Klick sind sie schnell an Freunde und Familie verteilt.

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Festgeschriebene Pflegepersonalschlüssel in Thüringen sind nicht die Lösung

pflegedoku_kl_321.png(05. Dezember 2017) Wie soll die Pflege in Thüringen in Zukunft gestaltet werden? Diese Frage ist aktuell Bestandteil der politischen Diskussion. Bereits im Mai stellten die Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen einen Antrag zur „Einführung verbindlicher Pflegepersonalschlüssel in Thüringer Pflegeheimen und Krankenhäusern“.

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Gewalt an Frauen - ein Tabuthema im Gespräch

gewalt_gegen_frauen_840x640_626.jpg(25. November 2017) Heute, am 25. November 2017, ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Ein Thema, das in unserer Gesellschaft häufig noch Tabu und trotzdem aktuell und präsent ist.

Gewalt kann verschiedene Formen annehmen und tritt oft in der Beziehung oder Familie auf. Neben körperlichen Gewalt und Bedrohung mit Waffengewalt sind Frauen auch von psychischer, emotionaler und ökologischer Gewalt (z. B. Entzug des Geldes), sowie von Freiheitsentzug betroffen. Das berichtet Madlen Merten, Koordinatorin im Frauenhaus Erfurt.

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Verstehen und Verstanden werden - Teilhabe am Leben der Gemeinschaft

synode17_okr_stolte_237.png(24. November 2017) Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender Diakonie Mitteldeutschland,
Bericht des Diakonischen Werkes, 6. Tagung der II. Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

„Denn verstehen und verstanden werden – das will jeder, und das braucht jeder, um sein Leben selbstbewusst zu führen. Verstehen und verstanden werden – das ist Heimat“, so Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit 2017.

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Die sozialen Fragen und Luther - Betrachtungen für die Diakonie heute

Türhaus der Gerechtigkeit auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg.(31. Oktober 2017, Reformationsjubiläum) Im Jahr 2017 und zum Reformationstag heute feiern wir 500 Jahre Reformation. Nun war Luther kein Diakoniker im Sinne der Diakonie des 19. Jahrhunderts und auch des modernen Managements eines diakonischen sozialwirtschaftlichen Unternehmens im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Luther kannte keine Kostensatzverhandlungen oder die Fülle sozial-, handels- und steuerrechtlicher Regelungen. Luther war auch kein Experte für Sozialethik.

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Mehr Transparenz bei der Kita-Finanzierung

Erzieherin mit Kindern in einer Kita in Wernigerode.(25. Oktober 2017) Das Kinderförderungsgesetz (KiFöG) sorgt für aufgeheizte Diskussionen in Sachsen-Anhalt. Vor allem die derzeitige Finanzierung wird immer wieder heiß diskutiert. So fordern vor allem die kommunalen Spitzenverbände eine Rückkehr zum alten Finanzierungssystem ohne jedoch eine wirkliche Begründung hierfür zu haben.

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Ich weiß, was Ausländerfeindlichkeit bedeutet

Rabah-Melodie Moussa (Projektkoordinatorin (21. Oktober 2017) Eigentlich hat doch jeder einen Migrationshintergrund. Wer und was ist denn rein deutsch? Aber natürlich, so wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ihn definiert, habe ich einen Migrationshintergrund. Mein Vater ist Palästinenser aus dem Libanon, meine Mutter eine Deutsche. Ich bin in Deutschland geboren und in Euskirchen aufgewachsen – einer Stadt zwischen Köln und Bonn. Ich bin zweisprachig aufgewachsen, wir haben Zuhause deutsch und arabisch gesprochen.

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Soziale Teilhabe kommt im Wahlkampf kaum vor

armut_mauern_kinder_113.png(21. September 2017) Im laufenden Wahlkampf spielen soziale Themen kaum eine Rolle. Obwohl die Wahlprogramme der Parteien soziale Ziele und Forderungen formulieren, wird darüber wenig gesprochen und diskutiert. Wir haben die Wahlprogramme der Parteien eingehend analysiert und verglichen. Bei der Betrachtung der sozialpolitischen Vorschläge zur Bundestagswahl 2017 fällt auf, dass zum Beispiel Armut kaum thematisiert wird.

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