Aktion Kindern Urlaub schenken im Jahr 2021

Mit einer Rekordsumme von 255.000 Euro konnten im vergangenen Jahr Ferienaktionen für Kinder aus Familien mit kleinen Einkommen unterstützt werden. Mehr als 4.000 junge Menschen nahmen an den rund 220 Maßnahmen teil. Gerade für benachteiligte Kinder sind solche Auszeiten derzeit besonders wichtig. Die Erholung, die zusätzlichen Bildungsimpulse und die individuelle Förderung in unseren Ferienprojekten stellen eine bedeutsame Ergänzung der pädagogischen Arbeit unserer diakonischen und kirchlichen Einrichtungen dar.

Oft hilft eine kleine Reise, um den Blick auf sich und die Welt zu verändern. Mit unserer „Aktion Kindern Urlaub schenken“ konnte dieses Privileg auch im vergangenen Jahr Kindern aus Familien mit kleinen Einkommen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zugänglich gemacht werden.

Dank zahlreicher Spenden und Zuwendungen wurde 4.700 jungen Menschen die Teilnahme an Ferien- und Bildungsaktionen ermöglicht. Ein erfreulicher Rekord – in keinem Jahr zuvor konnten wir so viel Kindern Urlaub verschenken. Dafür haben wir die Rekordfördersumme von insgesamt 255.000 Euro Spenden eingesetzt.

Die Förderentscheidungen überwacht der Spendenrat der „Aktion Kindern Urlaub schenken“. Dem gehören die Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Mitteldeutschland und der Diakonie Sachsen an, Expertinnen und Experten aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie beispielsweise auch der Erziehungswissenschaftler und Armutsforscher Prof. Dr. Roland Merten.

Das Jahr 2021 stellte pandemiebedingt erneut eine außergewöhnliche Zeit dar. Daher sind wir froh, Erholung und Förderung jenen ermöglicht zu haben, die es sich so sehr verdient haben und die es so dringend brauchen: junge Menschen, die in den vergangenen Monaten neben der schon vorher schwierigen Alltagssituation nun auch mit den Folgen der Pandemie leben lernen mussten. Viele Freizeit-, Sport- und Sozialangebote mussten auch 2021 zeitweise ausgesetzt werden. Den jungen Menschen fehlte der Ausgleich. Die Ferienfahrten der „Aktion Kindern Urlaub schenken“ waren ein wichtiger Ersatz.

Dabei machten die Hygienebestimmungen die Planungen auch im vergangenen Jahr nicht gerade einfacher. Es brauchte viel Kreativität, um die Maßnahmen so zu gestalten, dass sie stattfinden konnten. Zahlreiche Unternehmungen in den Bildungseinrichtungen und Freizeittreffs mussten mit Rücksicht auf die sich immer wieder ändernde Pandemie-Situation wiederholt neugeplant werden.

Tagesausflüge und „Ferien vor der Haustür“ ersetzten auch 2021 oft die Aufenthalte in Landschulheimen und Ferienstätten. Viele Aktionen fanden außerdem in kleineren Gruppen statt und wurden mehrfach wiederholt. Dann konnten mehr Kinder und Jugendliche daran teilnehmen.

Bei der flexiblen Organisation halfen inzwischen die Erfahrungen aus den ersten Pandemie-Phasen. Von den geplanten 225 Ferien- und Bildungsaktionen konnten 212 im vergangenen Jahr stattfinden. Nur 13 Maßnahmen konnten trotz großer Bemühungen nicht umgesetzt werden.

Auch im Jahr 2022 wird die Corona-Pandemie ein Teil unseres Lebens bleiben, dem es sich mit Zuversicht und Zusammenhalt zu stellen gilt. Deshalb ist es uns umso wichtiger, auch 2022 vielen Kindern und Jugendlichen aus einkommensarmen Familien Erholung, Bildung und individuelle Förderung zu kommen zu lassen. Danke, dass Sie mit Ihrer Spende dabei helfen!

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