Diakonie: Hilfe vor Ort

Das Programm „Diakonie: Hilfe vor Ort.“ unterstützt die „ganz normale soziale Arbeit“ unserer kirchlichen und diakonischen Einrichtungen. Das 2019 gegründete Programm konnte im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut werden. Standen 2020 noch etwa 40.000 Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung, sind es jetzt mehr als 100.000 Euro, mit denen wir Sozialkaufhäuser und Wärmestuben, Streetwork-Projekte und Kindertreffs in Stadtteilen und Gemeinden unterstützen können.

Mit dem Programm „Diakonie: Hilfe vor Ort.“ fördert die Diakonie Mitteldeutschland Sozialprojekte in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen: Das Sozialkaufhaus in Wittenberg. Die Beratungsstelle in Mühlhausen. Das Jugendzentrum, die Begegnungsstätte oder das Krisenzentrum in der Gemeinde. Auch wenn viele soziale Aufgaben staatlich gefördert werden, muss ein Teil der Kosten jede Einrichtung selbst aufbringen. Dafür sind Spenden unerlässlich.

Finanziert wird das Programm zum einen aus unserer jährlichen Haus- und Straßensammlung. Ein Viertel aller Sammlungs-Einnahmen gehen der Diakonie Mitteldeutschland zu, die es über das Spen­den­pro­gramm „Diakonie: Hilfe vor Ort“ an soziale Projekte weitergibt.

Zum anderen tragen Spenderinnen und Spender zur Finanzierung des Programms bei, viele davon mit regelmäßigen, monatlichen Spenden beispielsweise in Höhe von 10, 30 oder 50 Euro. Denn soziale Arbeit braucht Verlässlichkeit. Soziale Einrichtungen müssen stabil und dauerhaft für Menschen in Not erreichbar sein. Mit Ihren Spenden helfen Sie dabei.

Im vergangenen Jahr konnten 15 Maßnahmen gefördert werden. Darunter Tee- und Wärmestuben, Schuldnerberatungsstellen und Einrichtungen für Wohnungslose, Hausaufgabenhilfen für Kinder und Jugendliche, Begegnungsstätten für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Beispielsweise in Mühlhausen: Dort konnten wir einen Kindertreff dabei unterstützen, ein „Abendbrot to go“ zu verteilen. Üblicherweise bietet die Einrichtung den Kindern im Stadtteil zweimal wöchentlich ein warmes Abendessen. Es wurde gemeinsam gekocht, der Tisch gedeckt und dann gegessen. Während der Corona-Pandemie war das nicht mehr möglich. Die Einrichtung packte stattdessen kleine Papiertüten mit frischem Obst, Gemüse, Brot und anderen Leckereien. Die Kinder kamen täglich vorbei – und die Sozialarbeiterinnen hatten die Möglichkeiten, ihre Schützlinge regelmäßig zu sehen.

Oder in Hindenburg im Norden Sachsen-Anhalts: Hier konnten wir dank Spendenhilfe ein Filmprojekt für Jugendliche unterstützen. Die beteiligten jungen Menschen leiden unter teilweise schweren Suchtkrankheiten. In der Einrichtung finden sie Halt und Struktur – und den Weg zu einer zweiten Chance. In kleinen Filmen und unter der behutsamen Betreuung und Anleitung unserer Sozialarbeiterinnen und eines Filmemachers erarbeiteten die Jugendlichen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist – und warum es sich lohnt, trotz der Schwierigkeiten daran festzuhalten.

In unserer Mitte leben auch Menschen, denen es nicht immer gut gelingt, dem täglichen Druck unserer Leistungsgesellschaft standzuhalten. Es gibt Männer und Frauen, die es nicht schaffen, an den Schicksalsschlägen des Lebens zu wachsen. Es gibt Mütter und Väter, die für ihre Kinder gern gute Eltern sind, die aber Hilfe brauchen, um an dieser Herausforderung nicht zu scheitern. Wir sind dankbar für die große Spendenhilfe.

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